Balance zwischen Sektionen und Glasfasertapeten

Häufig verwendete Wandbeschichtungen sind Stuck- und Glasfasertapeten. Beide haben Ähnlichkeiten wie Lackierbarkeit, es gibt aber auch große Unterschiede. Oft sind die Kosten für Teile höher und es dauert länger, bis die Lackierung stattfinden kann. Glasfasertapeten sind widerstandsfähiger gegen Schrumpfrisse im Untergrund, sind leichter zu reinigen und lassen sich leichter verarbeiten. Die Bewertung basiert auf der Beschichtung einer Innenwand. Es ist die Rede von Glasfasertapeten, ähnliche Namen sind Vliestapeten, Glasgewebe, Vliestapeten, Renovlies oder Glasfasertapeten.

Tapete aus Stuck und Glasfaser

Stuck

Dies ist ein Gipsprodukt, auch Gips genannt. Das trockene Pulver wird mit Wasser versetzt. Die Streichmasse wird mit speziellen Werkzeugen an den Wänden geschmiert. Der Stuckateur verteilt diese so lange, bis eine ebene Fläche entsteht.

Fiberglas-Tapete

Die Glasfasertapete ist eine Tapete aus kleinen Glasfaserpartikeln, die als glatte Variante oder mit kleinem Motiv erhältlich ist. Die Tapete wird von der Rolle mit speziellem Glasfaserkleber an die Wände geklebt. Eventuelle Luftblasen werden geglättet. Zwischen den Pfaden der Tapete erscheint eine kleine Naht.

Bestehender Bau oder Neubau

Sowohl Stuck- als auch Glasfasertapeten können in bestehenden Häusern und im Neubau eingesetzt werden. Im Falle eines Neubaus besteht aufgrund des Betriebs des Neubaus ein höheres Risiko des Schrumpfens / Haarrisses. Einige Experten empfehlen, Putz erst 1 Jahr nach Fertigstellung aufzutragen, wenn die Baufeuchte das Haus verlassen hat. Insbesondere bei langen Wänden und neuen Häusern ohne Pfähle sind Schwundrisse nahezu unvermeidlich. Bestehende Häuser haben eine geringere Wahrscheinlichkeit von Schrumpfungsrissen, es sei denn, das Haus befindet sich in einer Erdbebenzone oder weist Fundamentprobleme auf. Bei bestehenden Gebäuden erfordert der Untergrund manchmal mehr Aufmerksamkeit, da bereits eine Wandverkleidung vorhanden war oder die Wand bröckelt.

Vergleichskosten

Kosten pro m2

Eine der wichtigsten Überlegungen sind die Kosten pro m2. Putzwände sind handwerklicher und zeitintensiver und daher pro m2 teurer als das Aufbringen von Glasfasertapeten. Putz pro m2 kann je nach Untergrund doppelt so teuer sein wie eine Glasfasertapete. Der Kostenunterschied verringert sich, wenn die Oberfläche sehr unregelmäßig ist. In diesem Fall dauert das Aufbringen der Glasfasertapete länger, da der Untergrund erst eben gemacht werden muss.

Einen Fachmann einstellen

Der perfekt gerade und glatte Putz einer Wand ist echte Handwerkskunst. Da wir mit einem feuchten Pflasterprodukt arbeiten, entsteht eine erhebliche körperliche Belastung. Der Stundensatz eines Stuckateurs ist oft etwas höher als der eines Papiermanns. Außerdem benötigt ein Stuckateur mehr Zeit pro Quadratmeter als ein Paperman. Da die Fluktuationsrate eines Glasfaserbügels höher ist, wird es wahrscheinlich eine Lücke geben, um einen Termin zu vereinbaren.

Untergrund, Material und Arbeitsgeschwindigkeit

Substratbehandlung

Bei beiden Wandbeschichtungen müssen die Wände mit einer Grundierung behandelt werden. Dies verhindert, dass das Endprodukt zu schnell trocknet und somit Risse entstehen. Außenecken müssen vorab mit einem Stahlwinkel versehen werden. Bei Stuck darf der Untergrund keine losen Teile enthalten. Kleine oder große Unebenheiten werden mit dem Putzmörtel geglättet. Bevor die Glasfasertapete an die Wand geklebt wird, darf die Oberfläche nur kleine Löcher enthalten. Es ist ratsam, die Oberfläche zu schleifen (möglicherweise mit einer Maschine), da sonst Unebenheiten durch die Tapete sichtbar werden. Glasfasertapeten können auf vorhandenen Stuck aufgebracht werden, nicht umgekehrt.

Erforderliche Baumaterialien

Stuck besteht aus Putzmörtel. Je nach Schichtdicke und Ausführung sind verschiedene Putzmörtel in 25-kg-Säcken erhältlich. Glasfasertapeten sind in 1-Meter-Streifen erhältlich, die mit Glasfaserkleber an der Wand befestigt werden. Wenn die Wände bereits tapezierfähig sind, wird für Glasfasertapeten weniger Baustoff benötigt. Wenn die Oberfläche nicht eben ist, muss lokal eine dünne Putzschicht aufgetragen werden, bevor das Tapezieren erfolgen kann.

Anwendungsgeschwindigkeit und Weiterverarbeitung

Ist die Oberfläche tapetenfertig (relativ flach), dauert das Verputzen länger als das Aufbringen einer Glasfasertapete. Bei einem sehr unebenen Untergrund ist der Zeitaufwand in etwa gleich, da der Untergrund erst noch für Glasfasertapeten hergestellt werden muss. Für Stuckarbeiten müssen immer leichte Knöpfe demontiert werden, dies geschieht nicht immer mit Tapeten. Nach dem Auftragen von Stuck muss der Putz einige Tage bis 2 Wochen trocknen, bevor er grundiert und gestrichen werden kann. Glasfasertapeten können sofort 1 oder 2 Tage später gestrichen werden, dies muss nicht vorbeschichtet werden.

Do-it-yourself-Job oder nicht?

Das Auftragen beider Wandbeschichtungen erfordert Zeit und Aufmerksamkeit, um den Überblick zu behalten. Die selbständige Behandlung der ersten Wand wird wahrscheinlich trotz zahlreicher Tipps im Internet nicht zum gewünschten Ergebnis führen. Beginnen Sie deshalb immer mit einer Wand, die nicht auffällt, zum Beispiel hinter einem großen Schrank. Beim Verputzen muss man den Dreh raus und das austrocknende Putzmaterial berücksichtigen. Das Aufbringen von Glasfasertapeten ist schneller zu erlernen, aber auch hier gibt es Fallstricke wie schwierige Verbindungen an Nähten und Luftblasen unter der Tapete. Glasfaserpartikel können auch Haut- und Augenreizungen verursachen.

Fertig

Schichtdicke

Die Schichtdicke für Stuck variiert von 2 mm bis ca. 2 cm. Je glatter der Untergrund, desto weniger Putz wird benötigt. Dickere Schichten erfordern mehr Arbeitszeit und Trocknungszeit. Bei einer glatten Oberfläche ist die Glasfasertapete in fast allen Fällen dünner. Infolgedessen kann die Verbindung mit Rahmen für das Gesicht besser sein. Bei einer unebenen Oberfläche gibt es letztendlich weniger Unterschiede zwischen Stuck- oder Glasfasertapeten.

Glätte

Nichts ist so glatt wie perfekt ausgeführter Stuck. Glasfasertapeten gibt es sowohl glatt als auch mit dezentem Motiv. Es wird jedoch aufgrund der Verbindungen an den äußeren Ecken und Nähten zwischen den verschiedenen Schienen nicht so glatt wie Stuck.

Farbe und Lackierbarkeit

Sobald der Stuck nach dem Auftragen ausgetrocknet ist, kann er zweimal grundiert und gestrichen werden. Normale Glasfasertapeten können sofort zweimal gestrichen werden. Eine vorlackierte Glasfasertapete ist ebenfalls erhältlich, sodass anschließend nur eine Schicht Latex aufgetragen werden muss.

Beschädigung und Beseitigung

Beständig gegen Beschädigungen

Stuck ist ein Gipsprodukt und daher weniger beständig gegen Stöße und Kratzer als Glasfasertapeten.

Empfindlichkeit gegenüber Schrumpfrissen

Stuck ist viel empfindlicher gegenüber Schrumpfrissen. Bei Glasfasertapeten sind kleine Risse im Untergrund kein Problem, sie sind durch die Tapete nicht sichtbar.

Beständig gegen Feuer

Stuck ist etwas weniger feuer- und feuerbeständig als Glasfasertapeten.

Stuck- oder Glasfasertapeten entfernen

Veralteter Stuck kann sich von selbst lösen. Dies kann je nach Feuchtigkeitsgehalt, Temperatur und verwendeten Materialien Jahrzehnte dauern. Bei richtiger Verklebung kann Glasfasertapete eine lange Lebensdauer haben. Die Haftung des Glasfaserklebers macht es jedoch schwieriger zu entfernen als Stuck.

Reparaturen und Reinigung

Für beide Oberflächen sind Reparaturen an der Wand mit Streiflicht immer sichtbar, es sei denn, die Wand wird insgesamt einmal neu gestrichen. Stuck ist nach Beschädigungen mit neuem Putz relativ leicht zu reparieren. Glasfasertapeten können ebenfalls repariert werden, die Reparatur ist jedoch später im Vergleich zu Stuck spürbarer. Dadurch sind Flecken schwerer zu entfernen als bei einer Glasfasertapete, wodurch die Flecken stärker auf der Wandoberfläche verbleiben. Abnehmbare Farbe kann jedoch den Unterschied zwischen den beiden verringern.

Variablen abwägen

Die Wahl des richtigen Wandabschlusses hängt von einer Reihe von Variablen ab. Es bleibt eine persönliche Entscheidung, welche Variablen am meisten Gewicht bekommen. Manchmal kann man erst nachträglich sagen, ob die richtige Wahl getroffen wurde. Eine Auswahl ist auch möglich, indem ein Boden verputzt und der andere mit einer Glasfasertapete versehen wird. Es gibt jedoch einige Faustregeln. Wenn die Wand sehr uneben ist, ist es besser, sie zu stumpfen. Bevor eine Glasfasertapete aufgetragen werden kann, muss die Wand zunächst mit Putzmörtel geglättet werden. Wird die Wand schnell schmutzig oder möchten Sie Geschwindigkeit erreichen oder Kosten sparen? Dann scheint eine Glasfasertapete die bessere Wahl zu sein.

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