Die Feuerwanze, ein harmloses Insekt

Weil Insekten oft einen schlechten Ruf haben, weil sie unserem Garten und unserer Umwelt großen Schaden zufügen können, wird fälschlicherweise oft angenommen, dass alle Insekten schlecht sind. Die Feuerwanze ist jedoch ein völlig harmloses Tier. Das Tier ernährt sich von abgefallenen Blättern und toten Insekten und hilft uns, unseren Garten aufzuräumen. Das Tier sieht auch gut aus. Dennoch kennen nur wenige Menschen dieses schöne Tier.

Was ist ein Feuerkäfer?

Aufgrund seiner leuchtend roten Farbe, durchsetzt mit ein paar schwarzen Flecken und schwarzen Körperteilen, ist der Feuerkäfer ein sehr erkennbares Insekt. Dieses Tier, auf Latein Pyrrhocoris apterus genannt, gehört zur Ordnung der Käfer und der spezifischen Familie der Feuerkäfer. Das Tier kommt in ganz Mitteleuropa vor und ist auch in Belgien und in den südlichen Niederlanden stark vertreten. Diese Insekten leben in einer Gruppe, sodass das Vorhandensein von Insekten oft schnell bemerkt wird. Es ist jedoch oft unklar, ob wir mit diesen Tieren zufrieden sein sollen oder nicht.

Was frisst ein Feuerkäfer?

Das Insekt ernährt sich hauptsächlich von Pflanzen, frisst aber auch tote oder andere lebende Insekten. Der Käfer kann nicht fliegen und befindet sich daher am Boden. sehr oft in der Umgebung von Linden oder Malven. Besonders nach einem milden Winter können diese Feuerwanzen massenhaft am Stamm oder an der Basis eines Lindenbaums gefunden werden. Sie beschädigen den Baum jedoch nicht. Immerhin ernähren sie sich von Säften aus toten Blättern oder Samen, die sie mit ihrem Saugmaul heraussaugen. Bei Linden sind vor allem die Wundsäfte sehr beliebt. Um ihre Nährstoffe zu ergänzen, leeren sie auch tote Insekten. Auch ihre toten Kollegen sind sehr beliebt. Sie werden daher manchmal als Reibahlen der Natur bezeichnet, da sie auf diese Weise die Beseitigung abgestorbener Blätter, Pflanzen und Insekten beschleunigen.

Wie plant sich ein Firebug?

Um den Mai kommen die Käfer aus ihrem Winterheim und suchen sich einen geeigneten Partner für die Fortpflanzung. Der weibliche Käfer verbreitet dann einen Geruch, um einen männlichen anzulocken. Der Feuerkäfer hat eine sehr lange Paarungszeit (von zwölf Stunden bis sieben Tagen), wobei das Männchen lange an das Weibchen gebunden bleibt. Dies ist eine natürliche Verteidigung des Mannes, um zu verhindern, dass andere Männer seine Frau stehlen. Aufgrund dieser langen Paarung kann der Mann oft mehrere Eier seines Weibchens befruchten und die Befruchtungschance erhöhen.
Im Sommer werden die befruchteten Eier in kleinen Tunneln abgelegt, in denen die kleinen Käfer leise auftauchen können. Die Babywanzen werden Nymphen genannt. Sie haben keine Flügel und sind daher weniger erkennbar als ihre erwachsenen Gegenstücke. Am Ende des Sommers, nach fünf Nymphenstadien, wurde die Nymphe zu einer ausgewachsenen Feuerwanze. Nur die ausgewachsenen Feuerwanzen können überwintern, indem sie sich unter Steinen, Blättern oder unter der Erde verstecken. Abhängig von ihrer geografischen Lage können sie einen leichten Frost überstehen.

Wer ist der Feind des Feuerkäfers?

Er benutzt auch die Pflanzensäfte, die der Feuerkäfer als chemische Abwehr gegen Vögel aufnimmt. Die verschiedenen Substanzen, die die Käfer absorbieren, bilden chemische Verbindungen, die, wenn sie abgesondert werden, dafür sorgen, dass die Käfer für Vögel nicht mehr von Interesse sind. Dies ist jedoch nicht einwandfrei. Finken und Trauben scheinen von diesem Immunsystem der Käfer keine Wirkung zu haben und greifen sie dennoch an. Die durchdringenden Gerüche, die die Brandwanzen absondern, können von Menschen manchmal sogar als stinkende Gerüche angesehen werden. Neben Angriffen von Vögeln sind auch Feuerwanzen häufig Opfer von Parasiten.

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