Malvorschläge für den Heimwerker

Beim Malen, Aufhellen und Füllen gibt es verschiedene Tricks, die die Arbeit erheblich erleichtern können. Das Endergebnis wird sofort viel schöner. Heimwerker mit wenig oder keiner Erfahrung können problemlos einfache Malerarbeiten ausführen. Selbstbemalung ist sehr befriedigend und muss nicht teuer sein. Selbstbemalung, ist das so schwierig oder gibt es nützliche Tipps? Es gibt Tricks, die das Malen erheblich erleichtern können. Die Tipps sind einfach anzuwenden und tragen zu einem besseren Endergebnis bei. Das Preisschild ist zudem erheblich günstiger, da die verwendeten Materialien länger halten.

Bevor Sie anfangen zu malen

Es beginnt eigentlich mit dem Kauf einer Dose Farbe. Dann bekommt man einen Rührer mit der Registrierkasse, der den Lack nach dem Öffnen der Dose gut aufrühren soll. Das ist der erste Fehler, der gemacht wird. Durch einfaches Einrühren der Farbe wird niemals das optimale Mischergebnis erzielt. Das liegt daran, dass Farbe aus verschiedenen Substanzen besteht. Diese Substanzen (einschließlich Lösungsmittel) unterscheiden sich im spezifischen Gewicht. Die schwereren Substanzen wie Pigmente (eigentlich das Farbmittel) sinken auf den Boden der Dose, weil sie schwerer sind als die anderen Substanzen in der Formulierung des Lacks.
Die Lösung lautet: Nicht umrühren, sondern schütteln! Es ist viel besser, die Farbdose einige Minuten lang auf und ab und hin und her zu schütteln, als die Farbe nach dem Öffnen der Dose nur umzurühren. Das Beste ist, dass die Farbdose beim Transport zum Haus sofort auf den Kopf gestellt wird, damit die schwereren Substanzen in der Dose nach oben sinken können.
Zuhause angekommen: Stellen Sie die Dose eine Weile auf den Kopf und legen Sie sie mindestens fünfzehn Minuten lang auf die Seite. Schütteln Sie die Dose so fest wie möglich, bevor Sie sie tatsächlich öffnen. Wenn die Farbdose geöffnet wird, sieht die Farbe wie eine Art "Milchshake" aus. Die Farbe enthält Luftblasen und die Viskosität (Fließfähigkeit) ähnelt auch einem Milchshake. Dies bedeutet, dass die Farbe optimal gemischt wurde und gebrauchsfertig ist.

Öffnen und schließen Sie die Farbdose

Das richtige Öffnen der Farbdose ist wichtig, denn wenn Sie bereit sind und die Dose wieder schließen möchten, ist es wichtig, dass der Deckel die Dose perfekt luftdicht verschließt. Wenn die Dose nicht luftdicht verschlossen ist, tritt ein Aushärtungsprozess in der Lackdose auf und es bildet sich eine Schicht auf der Lackierung. Die Farbe kann auch vollständig austrocknen und unbrauchbar werden. Das ist eine Schande, denn durch richtiges Öffnen der Dose können Sie dies verhindern.
Öffnen Sie die Dose immer "rundum". Zu oft sieht man Leute, die einen flachen Schraubenzieher nehmen und die Dose auf einmal aufrütteln. Das Ergebnis ist, dass Sie einen Deckel haben, der eine "Beule" enthält. Wenn Sie die Dose schließen, besteht eine erhebliche Wahrscheinlichkeit, dass weiterhin Luft in die Dose strömt, wodurch die Blätter und die Farbe austrocknen.
Beim Öffnen um den Deckel herum den Schraubendreher (die Rückseite eines Löffels oder einer Gabel ist ebenfalls in Ordnung) mit etwas mehr Druck zwischen den Rand des Deckels und die Dose legen. Sie drehen die Farbdose immer ein paar Zentimeter und heben gleichzeitig den Deckel immer leicht an. Zu einem bestimmten Zeitpunkt öffnet sich der Deckel und Sie werden sehen, dass der Deckel keine Schäden aufweist.
Wenn die Farbdose längere Zeit nicht benutzt wird, legen Sie sie an einen dunklen, kühlen Ort und stellen Sie die Dose am besten wieder auf den Kopf. Zum Beispiel ist es unmöglich, dass zusätzliche Luft in die Farbe gelangt. Stellen Sie sicher, dass die Farbe nicht einfrieren kann.

Entfetten, sehr wichtig

Vor dem Auftragen von Farbe oder Latex ist eine möglichst fettfreie Oberfläche eine sehr wichtige Voraussetzung für eine gute Haftung. Die Farbe bleibt auch viel länger an und löst sich weniger schnell ab. Wenn Sie eine Küche weiß machen, werden die Wände trotz einer guten Dunstabzugshaube immer etwas fettig, da in diesem Raum gekocht und gebacken wird. Es ist ratsam, die Wände im Voraus mit einem Schwamm und einer lauwarmen Seife abzuwischen. Vor dem Bleichen gut trocknen lassen.
Während des Malens können Sie ein Tuch mit verdünntem Ammoniak über die zu malende Oberfläche streichen. Achten Sie dabei auf eine gute Belüftung. Entfetter auf Kiefernharzbasis sind auch im Handel erhältlich und eignen sich sowohl für Maler- als auch für Weißarbeiten. Sie geben einen Teil des Kiefernharzpulvers in einen Eimer, ein wenig lauwarmes Wasser, und Sie haben ein Supersop hergestellt, mit dem Sie auch stark fettende Oberflächen leicht einfetten können. Ein Kiefernharzentfetter ist auch ideal zum Entfernen von Nikotinablagerungen in Bereichen, in denen viel geraucht wird.

Pinsel und Walzen

Es gibt auch ein paar einfache Tipps für Pinsel und Walzen, um viel länger zu haben. Beim Kauf eines Pinsels ist es ratsam, nicht die billigsten Pinsel zu wählen. Oft sind dies Bürsten, bei denen die Haare immer losgelassen werden und nach sehr langer Zeit die Haare in alle Richtungen gehen. Plastikbürsten zu dritt oder zu viert in einer Blisterpackung eignen sich nicht zum sauberen Streichen. In vielen Discountern können Sie ausgezeichnete Pinsel und Farbroller zu einem günstigen Preis kaufen.
Bevor Sie einen Pinsel verwenden, ist es ratsam, ihn fest über ein Stück Sandpapier zu streichen. Lose Haare lassen sich dann leicht los. Tauchen Sie den Pinsel nicht zu tief in den Farbtopf, es ist besser, etwas zu wenig als viel zu viel auf den Pinsel zu malen. Dabei werden Sie schnell merken, wie weit Sie den Pinsel am besten streichen können. Gleiches gilt für Farbroller. Mit einem Farbroller gießen Sie die Farbe in eine spezielle Rollenschale. Auch hier ist es ratsam, nicht die gesamte Walze auf einmal, sondern ein wenig in die Farbe einzutauchen und dann auf dem gerippten Teil des Walzenfachs zu verteilen. Auch hier werden Sie schnell feststellen, dass Sie den Dreh raus haben.

Bewahren Sie Pinsel und Walzen auf

Allzu oft sieht man, dass die Pinsel und Walzen nach Gebrauch in einem Wasserbehälter aufbewahrt werden. Es gibt einen viel besseren Weg:
Wickeln Sie den Pinsel oder die Rolle in einen Sandwichbeutel und lagern Sie sie in einem separaten Behälter im Gefrierschrank. Wenn Sie wieder mit dem Malen beginnen, lassen Sie sie auftauen, und Ihre Pinsel und Walzen sind genauso perfekt, wie wenn Sie sie in den Gefrierschrank legen.

Die Lagerung von Latex und Wandfarbe

Wenn Sie damit beschäftigt sind, Ihre Wände aufzuhellen und das Latexglas längere Zeit nicht benutzen möchten, ist es ratsam, den Latex vorsichtig mit einer dünnen Schicht kaltem Wasser zu übergießen. Dies verhindert, dass Sauerstoff mit dem Latex in Verbindung kommt. Bewahren Sie den Latexeimer an einem dunklen, kühlen Ort auf. Auf diese Weise bleibt der Latex viel länger haltbar und die Möglichkeit der Hautbildung verschwindet sofort.

Mach flüssiges Holz selber

Mit ein wenig Holzleim und dem Schleifen eines Holzstücks können Sie Schäden an einer holzfarbenen Oberfläche leicht selbst beseitigen. Das Wichtigste ist, die Schleiffarbe so nah wie möglich an die zu reparierende Farbe heranzuführen. Geben Sie etwas Holzleim in einen Behälter und rühren Sie den Sand ein. Wenn Sie der Meinung sind, dass die Farbe stimmt: Stellen Sie sicher, dass die Viskosität (Fließfähigkeit) in etwa der Dicke von beispielsweise ganzem Joghurt entspricht.
Mit einem Spachtel etwas auftragen und prüfen, ob es Ihnen gefällt. Wenn die Farbe zu dunkel oder zu hell ist, können Sie dies durch Hinzufügen eines dunkleren oder helleren Schleifens problemlos anpassen. Es ist besser, immer kleine Schichten aufzutragen, als plötzlich eine dicke Schicht aufzutragen. Reinigen Sie das Spachtel nach jedem Gebrauch gründlich mit einem Tuch oder einem Stück Küchenpapier.

Feuchte Räume

Feuchtigkeitsprobleme können in Badezimmern und Räumen mit unzureichender Belüftung auftreten, wobei sich die Wände ablösen und sich Schimmel bilden. Ein normaler Latex auf Wasserbasis wird dort wenig nützen, da die Pilze leicht wieder durchkommen. Bei wiederholtem Schimmelbefall an schwer trocknenden Wänden empfiehlt es sich, diese Wände mit einer synthetischen Grundierung (Farbe auf der Basis von Testbenzin oder Benzol) vorzubehandeln. Malen Sie zuerst die Wand mit der Grundierung, die auch für Holzarbeiten verwendet wird, und lassen Sie die Farbe an der Wand mindestens drei Tage lang aushärten. Danach kann es leicht mit normalem Latex gebleicht werden. Die Chance, dass der Pilz zurückkommt, ist viel geringer geworden.

An Fenstern vorbeischleifen

Wenn Sie damit beschäftigt sind, die Rahmen zu schleifen, ist es natürlich eine Schande, auch die Fenster zu schleifen. Kleben Sie zuerst die Kante mit dem Klebeband des Malers an den Fenstern entlang, und wenn Sie unerwartet „schießen“, stoßen Sie auf das Klebeband anstelle des Glases.

Nettes Deckungsergebnis

Wenn Sie malen möchten, ist dies ein wunderschöner Anblick, der die Farbe gut abdeckt, dh, er scheint nicht durch und ist an Türen und Rahmen schön „voll“. Es ist ratsam, die Farbe des Primers so weit wie möglich in Richtung des Decklacks zu wählen. Eine weiß gefärbte Grundierung leuchtet noch viel länger, wenn Sie beispielsweise die Türen dunkelblau streichen möchten. Im Baumarkt gibt es spezielle Mischrohre, mit denen man die Grundierung viel in Richtung der Endfarbe bekommt. Die Decklackierung ist dann wesentlich schneller.

Ein Blatt oder Klumpen in der Farbe sowieso

Gießen Sie die Farbe durch ein Höschen, alle Klumpen und andere Blätter bleiben im Höschen und Sie haben wieder eine schöne glatte Farbe zur Verfügung.

Wann halten Fenster und Türen länger?

Sehr oft sieht man beim Öffnen von Türen und Fenstern, dass die untere Stirnseite der Tür oder des Fensters nicht oder nur unzureichend (!) Im Lack ist. Dies stellt sicher, dass sich leicht Feuchtigkeit im Holz Ihrer Türen und Fenster ansammeln kann und sich schnell Holzfäule entwickeln kann. Es ist ratsam zu überprüfen, ob alle Unterseiten der Türen und Fenster Ihres Hauses richtig gestrichen sind. In vielen Fällen hält das Holz jahrelang.

Mehrere Schichten auftragen

Wenn Sie mit dem Malen beginnen, möchten Sie natürlich so sauber wie möglich arbeiten und ein straffes Ergebnis erzielen. Es ist immer am besten, mehrere dünne Farbschichten aufzutragen, dies ist viel besser als eine dicke Schicht. Für ein optimales Ergebnis können Sie nach 36 bis 48 Stunden eine dünne Schicht und eine zweite Schicht auftragen. Die Trocknungszeit dazwischen ist nützlich, um zu verhindern, dass die Farbe "arbeitet". Mit anderen Worten: Wenn die erste Schicht noch nicht vollständig ausgehärtet ist und Sie beginnen, die zweite Schicht darüber zu streichen, können Spannungsunterschiede auftreten, die zu einer nicht glatten Oberfläche führen.

Malen auf einer Leiter

Wenn eine Leiter benutzt wird, kommt es nur allzu oft vor, dass ein voller Farbtopf nach oben gebracht wird. Das ist nur umständlich; unnötige farbe wird mitgeschleppt, die gar nicht gebraucht wird. Es ist besser, eine kleinere Menge Farbe in einen kleinen Eimer zu füllen und den Eimer an einen Leiterhaken zu hängen. Ein Leiterhaken ist ein praktisches Werkzeug, bei dem beide Hände frei bleiben.

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