Mit dem Hund am Meer: die Gefahren und Tipps

Es ist sehr schön, mit dem Hund am Meer spazieren zu gehen. Ihr Hund kann sowohl das Meer als auch den Strand genießen. Die Sonne, das Meer und der Strand bieten Ihnen und Ihrem Hund vollkommene Entspannung. Bei diesen unterhaltsamen und angenehmen Spaziergängen müssen Sie sich jedoch auch einer Reihe von Aspekten und Gefahren für die Gesundheit Ihres Hundes bewusst sein. Wer dies berücksichtigt, hat seltener eine Krankheit oder einen Unfall eines Hundes am Meer.

Die Gefahren der Sonne

Überhitzung oder Hyperthermie

Im Sommer kann es am Strand sehr heiß werden. Hunde können ihre überschüssige Wärme nur über die Fußsohlen oder die Zunge abgeben (keuchend). Wenn die Körpertemperatur Ihres Hundes aufgrund der Hitze der Sonne, des warmen Sandes und durch Bewegung oder Spielen extrem hoch wird, kann es überhitzt werden. Dies ist eine gefährliche Situation, die zum Tod führen kann.

Symptome

Überhitzung kann die folgenden Symptome zeigen:
  • keuchend viel und hart
  • viel sabbern
  • rote Schleimhäute
  • sich warm fühlen
  • Körpertemperatur über 40,5 ° C

In schweren Fällen:
  • Körpertemperatur über 45 ° C
  • blasse Schleimhäute
  • Blutungsdurchfall
  • raus aus dem Bewusstsein
  • Koma zu Tode

Behandlung

Die Behandlung besteht darin, den Hund so schnell wie möglich abzukühlen. Während Sie auf den Tierarzt warten, können Sie die Handtücher über den Hund legen und in kaltem Wasser einweichen. Sie können dem Hund auch ein Handtuch mit kalten Eisblöcken auf den Kopf halten und ihm kleine Schlucke kaltes Wasser zum Trinken geben.

Überhitzung vermeiden

Es ist besser, früh morgens oder abends mit Ihrem Hund spazieren zu gehen. Wenn Sie im Sommer tagsüber an den Strand gehen, vermeiden Sie die Mittagspause. Stellen Sie sicher, dass sich der Hund regelmäßig im Wasser abkühlt und Sie immer frisches Trinkwasser haben. Wenn Ihr Hund am Strand sehr verspielt ist, ist es wichtig, dass Sie ihn verlangsamen, damit seine Körpertemperatur nicht zu hoch wird. Stellen Sie schließlich sicher, dass Ihr Hund im Schatten liegen kann, wenn Sie eine Pause machen oder am Strand sitzen.

Sonnencreme

Weiße und blasse Hunde können an heißen, sonnigen Tagen einen Sonnenbrand bekommen. Besonders die Ohren, die Nase und der Bauch sind empfindlich gegen UV-Strahlen. Es ist ratsam, die empfindlichen Bereiche dieser Hunde mit einem dem Hund angepassten Sonnenschutzmittel zu beschichten. Im Handel gibt es verschiedene Typen, die einen guten Schutz bieten.

Die Gefahren des Sandes

Augeninfektionen

Einige Hunde graben und toben gern im Sand, aber Sandkörner können in die Augen gelangen und Augeninfektionen wie Keratitis, Bindehautentzündung und Hornhautgeschwüre verursachen. Dies kann für den Hund sehr schmerzhaft sein. Sie können dies erkennen, wenn der Hund mit den Augenlidern zu blinken beginnt oder sich mit den Pfoten und Tränen die Augen reibt. Es kommt zu einer Augentrennung oder zu einer Rötung der Bindehaut. In diesem Fall können Sie die Augen mit einem Augenreiniger reinigen oder mit einer Augenlösung ausspülen. Wenn Sie bemerken, dass sich ein weißer Schleier über den Augen entwickelt, die Augen rot werden oder sich Eiter entwickelt, wenden Sie sich so bald wie möglich an den Tierarzt.

Verletzungen an den Fußsohlen

Der Sand kann tagsüber hohe Temperaturen erreichen und Verbrennungen an den Füßen Ihres Hundes verursachen. Außerdem kann der Hund durch scharfe Gegenstände im Sand verletzt werden. Es ist ratsam, die Füße Ihres Hundes nach jedem Spaziergang am Meer zu überprüfen. Bei Verletzungen können Sie die Fußsohlen mit einem Betadinbad desinfizieren. Um Verbrennungen vorzubeugen, ist es ratsam, am Wasser entlang zu gehen. Optional können Sie dort kleine Hunde mitnehmen, damit diese nicht auf dem warmen Sand laufen müssen.

Magenprobleme

Verspielte Hunde können gelegentlich Sand fressen oder ihn versehentlich einnehmen. Dies kann zu Gastritis führen. Der Sand ist sehr magenreizend und kann bei starker Sandaufnahme schwere Darmschäden wie Darmverstopfungen verursachen. Muscheln und Steine ​​können auch Verdauungsprobleme wie Magen-Darm-Perforationen verursachen. Es ist daher ratsam, Ihren Hund immer im Auge zu behalten und zu sehen, was er nicht frisst.

Die Gefahren von Meerwasser

Hypernatriämie

Am Meer kann sich der Hund durch die Hitze schnell entwässern und austoben. Das macht ihn durstig. Ein natürlicher Reflex des Hundes ist es, nach Wasser zum Trinken zu suchen. Wenn kein Trinkwasser zur Verfügung gestellt wird, hat der Hund die Tendenz, Meerwasser zu trinken, was zu noch mehr Durst führt. Er kann auch Meerwasser bekommen, wenn er schwimmt oder im Meer spielt. Wenn eine große Menge Salzwasser eingenommen wird, kann dies zu einer Salzvergiftung oder Hypernatriämie und in schweren Fällen zum Tod führen. Die Symptome können 30 oder 60 Minuten nach dem Trinken des Wassers auftreten. Die Symptome sind Erbrechen, Durchfall, Sabbern, "betrunkener" Gang, Fieber, Durst, Krampfanfälle und Koma (Tod). Bei leichter Vergiftung können Sie den Hund regelmäßig kleine Mengen Trinkwasser trinken lassen. Bei schweren Vergiftungen und neurologischen Beschwerden muss der Hund sofort mit Hilfe einer Infusion behandelt werden. Die Prognose ist in der Regel düster. Vermeiden Sie daher, dass Ihr Hund Meerwasser trinkt, und lassen Sie ihn möglichst nicht zu lange im Meerwasser schwimmen oder spielen. Stellen Sie sicher, dass Sie immer genügend frisches Trinkwasser für Ihren Hund haben.

"Hot Spot"

Wenn Ihr Hund ein dermatologisches Problem, eine Augen- oder Ohrenentzündung hat, wird davon abgeraten, ihn im Meerwasser schwimmen zu lassen. Meerwasser könnte den Zustand verschlimmern. Für gesunde Hunde ist es aber auch wichtig, sie nach dem Schwimmen möglichst abzuspülen und vor allem gut zu trocknen, um „hot spot“ zu vermeiden. Im Falle einer leichten Verletzung können sich die Bakterien aufgrund der Hitze und Feuchtigkeit sehr schnell vermehren. Dies führt dazu, dass der Hund juckt und kratzt und sich die Entzündung auf die Bildung eines „Hot Spots“ ausbreitet.

Ertrinken

Hunde können normalerweise gut schwimmen, aber für einen Hund ist es anstrengend, im Meer zu schwimmen. Wenn der Hund müde ist, sucht er immer nach festem Boden. Bei der Strömung und den Wellen des Meeres kann dies manchmal schwierig sein. Einige Hunde können in Panik geraten und ertrinken. Auch bei starken Strömungen und Gezeiten ist es nicht empfehlenswert, Ihren Hund schwimmen zu lassen. Wenn Sie Ihren Hund schwimmen lassen, behalten Sie ihn immer im Auge. Eine Schwimmweste kann auch das Ertrinken verhindern. Schließlich verdienen Welpen und Senioren besondere Aufmerksamkeit, da ihre Ausdauer nicht immer optimal ist.

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