Amivedi registriert vermisste und gefundene Haustiere

Die Amivedi Foundation ist eine nationale Organisation, die vermisste und gefundene Haustiere registriert. Jedes Jahr werden viele Tiere über Amivedi wieder mit ihren Besitzern vereint. Die Stiftung besteht seit 1933 und verfügt über ein großes Netzwerk an Hotlines, ist aber der Öffentlichkeit seltsamerweise relativ unbekannt. Häufig rufen Besitzer eines vermissten Tieres zuerst die Polizei, den Tierarzt oder das Tierheim an. Sie hängen jedoch zu oft von den Informationen ab, die über Amivedi eingehen. Die Meldung eines vermissten oder gefundenen Tieres an Amivedi hat eine Reihe von Vorteilen. Das Wichtigste dabei ist, dass Tiere ohne Eingreifen und damit ohne unnötigen Transport und zusätzlichen Stress direkt mit ihrem Besitzer wiedervereinigt werden können.

Beschreibung der äußeren Merkmale

Bei Amivedi arbeiten Freiwillige, die von Menschen, die ein Tier gefunden haben oder gerade ein Tier verloren haben, Anrufe von zu Hause aus telefonisch entgegennehmen. Über Amivedi können nicht nur Hunde und Katzen, sondern auch Kaninchen, Meerschweinchen, Vögel oder sogar Vogelspinnen und Schlangen registriert werden. Die Freiwilligen geben eine detaillierte Beschreibung des Tieres. Dies ist wichtig, da viele Tiere sehr ähnlich sind. Dies gilt insbesondere für Katzen. Es mag seltsam klingen, aber die Besitzer selbst wissen oft nicht genau, wie ihr vermisstes Haustier aussieht. War dieser weiße Fleck links oder rechts auf seiner Schulter? Und hat es einen weißen Fuß oder nur weiße Nelken? Deshalb fragen Amivedi-Mitarbeiter häufig nach einem Foto. Besitzer können auch selbst einen Bericht über das Internet erstellen, in dem sie Fotos posten können.

Chipregistrierung Haustiere

Quelle: Romek, Pixabay
Nicht nur die äußeren Eigenschaften eines Haustieres sind wichtig. Anhand des Geschlechts und der Chip-Registrierungsnummer kann auch festgestellt werden, um welches Tier es sich handelt. Es wird oft angenommen, dass ein abgebrochenes Tier automatisch zum Besitzer zurückkehrt, wenn es gefunden wird. Nichts ist weniger wahr. Da verschiedene Organisationen von Informationen abhängen, die ausgetauscht werden, läuft regelmäßig etwas schief. Tierambulanzen zum Beispiel sind auf ein großes Team von Freiwilligen angewiesen und haben mit viel Verkehr zu kämpfen. Infolgedessen sind nicht alle Mitarbeiter gleich erfahren. Ein Fehler wird dann leicht gemacht. Ein kastrierter Mann wird oft mit einer weiblichen Katze verwechselt. Und ein Chip wird manchmal gar nicht gefunden. Das muss keine Unwissenheit sein: Ein Chip befindet sich zwar immer ungefähr an der gleichen Stelle (zwischen den Schulterblättern), wurde jedoch möglicherweise aufgrund eines Unfalls weit wegbewegt. Es kommt auch vor, dass Tiere versehentlich zweimal angeschlagen werden.

Vermisstes Haustier melden

Da Amivedi bundesweit tätig ist und häufig die Verbindung zwischen den verschiedenen Organisationen herstellt, lohnt es sich immer, als erster den Verlust dort zu melden. Die Angestellten sind geschickt darin, die Schlangen kurz zu halten und können oft verhindern, dass ein gefundenes Tier im Tierheim landet, während der Besitzer noch im Park um die Ecke sucht. Denn sobald ein Tier im Tierheim untergebracht ist, entstehen dem Besitzer Kosten. Wurde das Tier mit dem Tierarztwagen ins Tierheim gebracht, müssen diese Transportkosten häufig erstattet werden. Dies führt oft zu heftigen Diskussionen: Manchmal erweist sich ein Tier als nicht verloren, aber der Finder hatte den Eindruck, es sei ein verlorenes oder vernachlässigtes Tier. Wenn ein Tier geschlagen wurde und gestorben ist, kommt es häufig vor, dass städtische Angestellte oder die Polizei benachrichtigt werden. Sie leiten den Bericht dann an eine lokale oder regionale Tierklinik weiter, wenn diese in der betreffenden Region tätig ist. Oder der Finder wird selbst verwiesen. Dieser umständliche Vorgang kann vermieden werden, indem Sie sich direkt an Amivedi wenden.
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Die Vorteile von Amivedi auf einen Blick

  • Verhindert unnötigen Transport und Stress
  • Geeignet für alle Arten von Haustieren
  • Viel Wissen und Erfahrung
  • Fast immer verfügbar
  • Verbindungsglied zwischen (Hilfs-) Organisationen

Stress vorbeugen

Wenn ein Finder eines Hundes oder einer Katze Amivedi anruft, wird in der Regel gefragt, ob der Finder das Tier für einige Zeit bei sich behalten kann. Besonders bei gefundenen Hunden meldet sich der Besitzer oft innerhalb einer Stunde. Bei Katzen kann dies länger dauern, da sie regelmäßig längere Zeit außer Haus sind, ohne dass sich der Besitzer darum kümmert. Amivedi-Mitarbeiter werden versuchen zu verhindern, dass das gefundene Haustier unnötig gestresst wird, unnötig transportiert wird und unnötige Kosten anfallen. Der Besitzer kann dann sein vermisstes Tier einfach selbst beim Finder abholen.

Achten Sie auf die richtige Erkennung des Tieres

Die Besitzer können zu einer schnellen Wiedervereinigung beitragen, indem sie von jedem Haustier mehrere Fotos aufnehmen, die zur Erkennung verwendet werden können. Außerdem ist es ratsam, dass jedes Haustier ein Medaillon oder eine Adresshülle mit der Telefonnummer des Besitzers trägt. Auch wenn das Tier angeschlagen ist! Auf der Außenseite befindet sich ein Chip für einen Finder nicht sichtbar und darüber hinaus nur mit einem sogenannten lesbar Chip-Leser. Dies wird von einem Tierarzt, Tierheim oder einer Tierambulanz verwendet und bedeutet, dass ein Tier zuerst transportiert werden muss. Wenn ein Eigentümer ein Adressfeld verwendet, wird dies dem Finder sofort angezeigt. Der Faden einer Tube kann vor dem Verschließen leicht mit Nagellack eingerieben werden. Dies hilft zu verhindern, dass sich die Röhre öffnet und das Tier die Informationen verliert. Kleber ist weniger geeignet, da der Finder die Tube nicht mehr leicht öffnen kann. Dazu eignet sich natürlich auch eine Medaille.

Tipps für vermisste und gefundene Haustiere in einer Reihe

  • Verwenden Sie eine Adresshülle oder ein Adressschild, auch wenn das Tier angeschlagen ist
  • Nehmen Sie sich etwas Zeit mit dem gefundenen Tier, während Amivedi den Besitzer ausfindig macht
  • Lassen Sie ein altes oder krankes Tier mit einem Halsband immer nach draußen
  • Machen Sie regelmäßig Fotos von Ihrem Haustier, damit Sie Merkmale weitergeben können
  • Kleben Sie eine Adresshülle mit etwas Nagellack

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