Verängstigte Hunde

Jeder Hund ist manchmal in seinem oder ihrem Hundeleben besorgt. Einige Hunde haben Angst vor Feuerwerk oder dem Staubsauger. Andere haben Angst vor anderen Hunden. In diesem Artikel erfahren Sie mehr über die Ursachen von Angstzuständen bei Hunden und über die Behandlung.

Warum hat mein Hund Angst?

Um Ihren Hund so gut wie möglich gegen sein ängstliches Verhalten zu behandeln, müssen Sie zunächst untersuchen, warum Ihr Hund ängstlich ist. Zunächst ist es wichtig, dass Sie Ihren ängstlichen Hund genau studieren und auf seine Reaktionen achten. Ein Hund zeigt auf verschiedene Arten an, dass er ängstlich ist. Sobald Sie dies erkennen, können Sie die Ursache suchen.
Ein Hund zeigt seine Angst zum Beispiel durch:
  • Schwanz zwischen den Beinen
  • Ohren flach
  • Niedrig an den Beinen
  • Sich auf den Boden drücken
  • Ich versuche zu fliehen
  • Reagiere unheimlich auf Bewegungen und Geräusche
  • Zitternd
  • Knurren
  • Beißen

Ein echter Hundefreund wird bald bemerken, wenn sein Hund Angst hat. Es ist wichtig, dass Sie die Symptome bemerken und die Ursache der Angst grob erkennen. Bei Hunden kann die Angst in der Regel von drei Punkten ausgehen. In diesem Fall kann es sich auch um eine Kombination handeln.

Genetische Veranlagung

Hier ist Angst Teil der Persönlichkeit Ihres Hundes. Ihr Hund ist von Natur aus besorgt und reagiert manchmal, in der Regel oft, erschreckend auf alltägliche Situationen.

Schlechte Sozialisation und Einführung

Es ist sehr wichtig, dass Sie einen Hund von Welpen in die Umwelt und unter allen Umständen einführen. Ein Hund befindet sich in den ersten 3 Monaten in der Sozialisationsphase. Der Hund lernt, was normal ist und was nicht. Stellen Sie als Welpe Ihren Hund vielen Menschen, Geräuschen, anderen Hunden und Tieren vor. Sondern auch mit Kindern und Verkehr. Machen Sie eine positive Erfahrung für den Welpen. Der Hund wird in einem späteren Alter entspannt und vertraut reagieren. Wenn Sie dies nicht tun, besteht die Möglichkeit, dass der Hund Angststörungen bekommt. Je älter ein Hund wird, desto schwieriger ist es, das ängstliche Verhalten zu behandeln.

Eine traumatische Erfahrung

Hunde können ebenso wie Menschen ein Trauma bekommen. Dies kann zum Beispiel ein Autounfall oder ein Kampf mit einem anderen Hund sein. Viele Hunde werden später durch ängstliches Verhalten darunter leiden.

Behandlung

Natürlich möchten Sie verhindern, dass Ihr Hund ängstlich wird. Vorbeugen ist natürlich besser als heilen. In erster Linie beginnt es mit der Erziehung Ihres Welpen. Wenn das gut ist, wird Ihr Hund weniger ängstlich und der Hund wird in seiner Kindheit viele schöne Erfahrungen machen. Es ist schwieriger, einen "älteren" Hund von seiner Angst zu befreien.

Arzneimittel gegen Angstzustände

Sie können damit zum Tierarzt gehen. Dies kann dazu führen, dass dem Hund angstbekämpfende Medikamente verschrieben werden. Der Hund muss dies für eine kurze oder lange Zeit dauern. Ob dies hilft, ist nicht sofort klar und es wird einige Zeit dauern, bis die Ergebnisse bekannt werden. Sie können es als stressreduzierende Medikamente bei Menschen sehen.

Belohnung für ruhiges Benehmen

Wenn Sie die Ursache für die Angst Ihres Hundes herausgefunden haben, ist dies ein guter Weg. Sie belohnen Ihren Hund ständig für sein ruhiges Verhalten. Sie tun dies, während Sie den Hund mit seiner Angst in Kontakt kommen lassen. Sie können Ihren Hund mit einem kleinen Snack belohnen. Hat Ihr Hund zum Beispiel Angst vor dem Staubsauger? Geben Sie dem Hund zuerst Befehle, setzen Sie sich und bleiben Sie. Wenn der Hund zuhört, belohnen Sie ihn. Der nächste Schritt ist, den Staubsauger näher an den Hund heranzuführen. Sie wiederholen die Übung immer wieder. Ruhiges Verhalten wird immer belohnt. Wenn Sie diese Methode langsam und allmählich anwenden, ist die Erfolgschance hoch.

Experte

Haben Sie Ihren Hund nicht selbst trainiert? Dann können Sie jederzeit ein Training absolvieren. Dies kann in einer Gruppe oder einzeln erfolgen. Sie lassen sich im Bereich Gehorsam und Verhalten fachmännisch beraten.

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