Babesiose bei Hunden

Babesiose ist auch als Zeckenfieber und Piroplasmose bekannt. Es ist eine Krankheit, die unter anderem bei Hunden auftritt. Wenn die Krankheit rechtzeitig entdeckt wird, kann sich der Hund davon erholen. Lesen Sie hier mehr über die Infektion mit Babesiose, die Symptome, die Diagnose, die Behandlungsmethoden und die Prävention von Babesiose.

Infektion mit Babesiose

Die Babesiose wird durch kleine Parasiten verursacht, die eine Blutarmut in den roten Blutkörperchen des Hundes verursachen. Es gibt verschiedene Babesiose-Parasiten. Die Parasiten dringen durch einen Zeckenstich von der Dermacentor-Zecke und der Riphicephalus-Zecke in den Hundekörper ein. Die häufigste Zecke in den Niederlanden ist die Ixodes Ricinus-Zecke, die die Babesiosis-Parasiten nicht überträgt. In den Niederlanden trat Babesiose erst vor einigen Jahren auf. Babesiose trat daher nur in südeuropäischen Ländern auf. Vor kurzem wurde die Dermacentor-Zecke aber auch in den Niederlanden und damit auch die Babesiose-Krankheit gefunden.
Der Parasit gelangt über den Speichel der Zecke in das Blut des Hundes. Die Zecke muss jedoch mindestens 20 Stunden am Hund befestigt sein, damit der Parasit übertragen werden kann. Die ersten Symptome einer Babesiose treten erst 10 Tage bis drei Wochen nach der Infektion auf. Da sich der Parasit in den roten Blutkörperchen des Hundes vermehrt und diese zerstört, entwickelt der Hund eine Anämie.
Babesiose ist nicht gefährlich für Menschen.

Symptome

Die folgenden Symptome können auf eine Babesiose hinweisen:
  • blasse oder gelbliche Schleimhäute
  • schneller Herzschlag und Atmung
  • Lustlosigkeit
  • schlechtes Essen
  • Fieber
  • dunkler Urin

Diagnose

Ein Tierarzt kann mithilfe einer Blutuntersuchung feststellen, ob ein Hund mit einem Babesiosis-Parasiten infiziert ist.

Behandlung

Die Heilung der Babesiose hängt davon ab, wie weit die Krankheit fortgeschritten ist und welchen Schaden sie bereits angerichtet hat. Wenn die Babesiose rechtzeitig entdeckt wird, kann sie gut geheilt werden. Der Hund erhält dann eine Imizol-Injektion, um den Parasiten zu bekämpfen. In einigen Fällen ist jedoch eine Infusion oder eine Bluttransfusion erforderlich.

Prävention

Angesichts der Schwere der Babesiose ist es wichtig, die Gesundheit Ihres Hundes jederzeit zu überwachen.

Überprüfen Sie Ihren Hund täglich auf Zecken

Um einer Babesiose vorzubeugen, müssen die Zecken bekämpft werden. Überprüfen Sie deshalb Ihren Hund täglich auf Zecken. Wenn ein Häkchen vorhanden ist, entfernen Sie es immer mit einem Stift.

Schutzkragen oder Tropfen

Sie können Ihren Hund auch mit einem Halsband wie dem Scalibor Protectorband schützen, das auch vor Sandfliegen schützt Leishmaniose verursachen kann. Neben dem Schutzkragen können Sie sich unter anderem für Tropfen von Pulvex oder Tickfence entscheiden.

Impfung gegen Babesiose

Sie können Ihren Hund gegen Babesiose impfen, aber diese Impfung kann eine Infektion mit Babesiose nicht verhindern, aber die Schwere der Symptome kann mit dieser Impfung verringert werden. Hunde können ab einem Alter von fünf Monaten gegen Babesiose geimpft werden. Bei einer Erstimpfung gegen Babesiose muss die Impfung nach 3 bis 4 Wochen wiederholt werden. Danach ist eine Wiederholungsimpfung ca. 2 Wochen vor dem Urlaub in Risikogebieten ausreichend. Dies gilt nur, wenn zwischen den Feiertagen nicht mehr als ein Jahr liegt. Für längere Aufenthalte in Risikogebieten wird eine halbjährliche Wiederholungsimpfung empfohlen.

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