Der Bouvier des Flandres, flämischer Schäferhund

Der Bouvier des Flandres, kurz 'Bouvier', ist ein treues Haustier, an dem sich viele Familien erfreuen. Seine Ursprünge liegen in Flandern, wo es als Schäferhund verwendet wurde und wo es aufgrund seiner sanften Art und seines freundlichen Verhaltens großes Ansehen genoss. Die Rasse hat eine lange Geschichte, aber der Name wurde erst 1965 ins Leben gerufen.

Herkunft

Der Bouvier des Flandres wird auch als "Flämischer Kuhhund" bezeichnet und wurde als Viehfahrer gezüchtet. Der Hund wurde später immer mehr als Wachhund auf der Farm eingesetzt und wird auch als Verteidigungs- und Polizeihund eingesetzt. Die Basis dieses Hundes bilden eine Reihe anderer Rassen, nämlich der Picardy Shepherd Dog, der Shaggy Belgian Shepherd Dog und der Martin Belge. Erst 1922 erzielten die Belgier eine Einigung und der Hund wurde vom FCI anerkannt. (der internationale Zwingerclub). 1965 erhielt er seinen offiziellen Namen.

Eigenschaften im Allgemeinen

De Bouvier hat einen klar detaillierten Rassestandard. Die Widerristhöhe beträgt bei Männern 62 - 68 cm. und für Hündinnen 59 - 65 cm. Das Männchen darf 35 - 40 kg wiegen. Wiegen und die Hündin 27 - 35 kg. Das Fell muss dunkel, vorzugsweise hell, grau, geströmt oder geschwärzt sein. Vollschwarz wird erkannt, aber nicht geliebt. Die 'blonde' Farbe wird nicht erkannt. Ein kleiner weißer Stern auf der Brust wird toleriert. Das Haar hat eine raue Struktur und kann leicht unordentlich sein. Das Haar muss ca. 6 cm groß sein. Sei lang und kurz an Kopf und Ohren. Das untere Haar ist sehr wollig und schützt den Hund vor Feuchtigkeit und Kälte. Der Körper ist kurz gebaut, steht aber sehr fest auf den muskulösen Beinen. Die Vorderbeine müssen gerade und die Hinterbeine in der gleichen Linie sein, aber etwas mehr nach hinten geneigt. Der Kopf ist von oben flach und die Ohren befinden sich etwas oberhalb der Augenlinie. Früher waren die Ohren standardmäßig dreieckig angedockt. Sie mussten aufrecht stehen und im Verhältnis zum Rest des Kopfes stehen. Seit 1989 ist das Andocken in den Niederlanden nicht mehr erlaubt und die Ohren müssen direkt hinter den Augen hängen. Die Augen dürfen nicht zu tief im Kopf liegen oder hervorstehen. Die Schnauze ist breit und gerade, aber nicht spitz in einer schwarzen Nase mit großen, offenen Nasenlöchern. Durch den langen Schnurrbart und den Bart wirkt der Kopf kräftig. Der Kopf läuft über einen breiten, muskulösen Hals, der nicht sehr lang ist und gut zu den kräftigen, breiten Schultern passt.
Der Rücken ist gerade und kurz und der Rumpf selbst muss ungefähr so ​​lang sein wie der Hund groß ist. Dies gibt dem Hund sein kompaktes Aussehen. Der Schwanz ist hoch und wurde zuvor angedockt (seit 2001 verboten). Der Schwanz kann sich leicht zum Körper beugen, gerade sein oder sich auf dem Rücken krümmen.

Verhalten

Der Hund ist sehr freundlich und fügsam. Er ist auch wachsam und schützt seine vertrauenswürdige Umgebung. Er wird jedoch nicht in kürzester Zeit gemein sein, sondern zeigt, welche Personen er in seinem Hoheitsgebiet akzeptiert oder nicht zulässt. De Bouvier muss konsequent behandelt werden und ihm muss beigebracht werden, dass er selbst nicht der Boss ist. Es dauert drei Jahre, bis ein Bouvier eine spirituelle Reife erreicht. Bis dahin muss sein Chef ihn führen und ihm gutes Benehmen beibringen. Der Bouvier kann seine Intelligenz ab dem dritten Jahr nutzen. Der Hund ist auch sehr energisch und kann gut mit Kindern umgehen. Er wird Neugeborene mit seinem Leben beschützen.

Wohnen

De Bouvier wird draußen gezüchtet. Ursprünglich musste er große Farmen und Herden unterhalten und hat dadurch einen sehr energetischen Zustand entwickelt. Der Hund muss also die Möglichkeit haben, nach draußen zu gehen und hat zu viel Energie für eine kleine Wohnung. Der Hund muss regelmäßig lange Spaziergänge machen und liebt es, mit Kindern und Erwachsenen zu spielen. Der Hund wird ein guter Wachhund sein, wenn er seiner Umwelt vertraut.

Wartung

Das Fell erfordert viel Aufmerksamkeit und muss einmal pro Woche gebürstet werden, um gesund zu bleiben. Das Fell neigt dazu, sich schnell zu verwickeln, und es kann zu "Filz" kommen, wodurch das Fell so zusammengeklemmt wird, dass es abgeschnitten werden muss. Das Fell stinkt nicht so schnell und viermal im Jahr zu schneiden ist genug, um das Fell schön zu halten. Waschen ist nur erforderlich, wenn der Hund schwimmt. Darüber hinaus ist der Hund in Bezug auf die Gesundheit sehr stark. Beim Kauf eines Welpen muss immer geprüft werden, ob der Stamm keine Huntington-Krankheit (Hüftdysplasie) enthält.

Kaufen Sie einen Welpen

Wenn Sie einen Welpen kaufen möchten, können Sie eine Liste der Züchter im Internet konsultieren. Diese geben einer großen Anzahl von Züchtern Welpen mit einem guten Stammbaum. Es wird immer empfohlen, einen Welpen mit Stammbaum zu kaufen, da diese besser kontrolliert werden und eine bessere Sicherheit über die Gesundheit und den Charakter des Welpen bieten. Der Welpe muss nach 8 Wochen mit einer Welpenimpfung gegen Parvo und Hundekrankheit geimpft werden. Nach 12 Wochen muss eine vollständige Impfung gegen Parvo, Hundekrankheit, Morbus Weill, Hepatitis und andere Krankheiten wie Zwingerhusten durchgeführt werden. Diese Transplantation wird auch als "Coktail-Transplantation" bezeichnet. Ein Welpe kann häufig nach 8 Wochen an den neuen Besitzer übergeben werden. Danach kann er mit dem richtigen Futter zu einem ausgewogenen und angenehmen Haustier heranwachsen.

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