Der deutsche Schäferhund

Der Deutsche Schäferhund ist die beliebteste Hunderasse in Belgien. Die Sorte belegt in den Niederlanden den zweiten Platz. Deutsche Schäferhunde sind Schäferhunde mit Ursprung in Deutschland. Es ist ein mittelgroßer Hund, der mutig, ausgeglichen und wachsam ist. Er ist seinem Chef sehr treu, dient als Führer, Wach-, Verteidigungs- und Schäferhund. Ein Deutscher Schäferhund ist von Natur aus dominant, aber mit einer guten Ausbildung ist er ein Begleiter fürs Leben.

Geschichte des Deutschen Schäferhundes

Der Deutsche Schäferhund entstand erst 1899 als Rasse. Aus mehreren deutschen Schäferhunden wurde ein Hund als erster deutscher Schäferhund ausgewählt. Es wurde ein Verein für die Deutsche Schäferhunde gegründet. Dies war der Verein, der die Grundlage für die Zucht des heutigen Deutschen Schäferhundes bildete. Der auserwählte Schäferhund Hector, der später in Horand von Grafrath umbenannt wurde, war die Grundlage einer neuen Generation von Arbeitshunden und der erste als Deutscher Schäferhund registrierte Hund. Der Gründer des Vereins und Inhaber von Hor, Max von Stephanitz, hatte klare Vorstellungen über die mentalen, anatomischen und biomechanischen Eigenschaften, die ein guter deutscher Schäferhund erfüllen musste. Er stellte sich einen Schäferhund vor, der intelligent, furchtlos und von stabilem Charakter sein musste. Physisch musste er die Eigenschaften eines wilden Hundes haben.

Aussehen des Deutschen Schäferhundes

Der Deutsche Schäferhund ist ein mittelgroßer, leicht gestreckter, kräftiger und muskulöser Hund. Männchen haben eine Widerristhöhe zwischen 60 und 65 cm. Die Weibchen sind zwischen 55 und 60 cm groß. Das Gewicht eines Hundes variiert zwischen 30 und 40 kg. Für eine Frau muss das Gewicht zwischen 22 und 32 kg liegen. Der Kopf eines Deutschen Schäfers ist mächtig, aber nicht grob. Sie haben mandelförmige, leicht schräg stehende Augen. Die Augen sind dunkel und haben einen lebhaften Ausdruck. Die Ohren sind breit an der Basis, mittelgroß, nach vorne gerichtet und stehen aufrecht. Die Zähne müssen eine Schere sein. Deutsche Schäferhunde haben einen kräftigen und muskulösen Hals, eine lange und tiefe Brust, die Bauchlinie ist leicht erhöht. Der Rücken sollte gerade sein, genau wie die Lenden. Sie verlaufen leicht vom Widerrist bis zur Hinterhand. Der Schwanz ist säbelförmig und erhebt sich nicht über die Rückenlinie. Deutsche Schäferhunde haben ein dichtes, hartes Fell. Das Fell liegt flach auf der Haut und hat eine Unterwolle. Die Farbe ist schwarz oder grau, einfarbig oder mit Grau-, Grau-Gelb- oder Rot-Braun-Reflexen.

Charakter des Deutschen Schäferhundes

Der Deutsche Schäferhund ist ein mutiger, kämpferischer Hund. Er ist von Natur aus gutmütig und ausgeglichen. Sie können jedoch dominant erscheinen. Sie brauchen einen guten Anführer. Deutsche Schäferhunde sind neugierig und gehorsam. Deshalb eignen sie sich hervorragend als Spürhund, Wachhund, Polizeihund, aber auch als Blindenhund. Er kann sich gut mit Mithunden, anderen Tieren und Kindern abfinden. Sie sind die perfekten Hunde zum Trainieren. Deutsche Schäferhunde sind ihrem Chef sehr treu. Sie brauchen viel Bewegung. Ansonsten besteht die Gefahr, dass sie zu dick werden. Sie lieben es zu spielen.

Erbkrankheiten beim Deutschen Schäferhund

Die wichtigste Erbkrankheit, die bei Deutschen Schäferhunden auftritt, ist die Hüftdysplasie (HD). Dieser Zustand ist durch Verletzungen am Hüftkopf und am Hüftgelenk gekennzeichnet. Dadurch können Hunde in jungen Jahren humpeln. Der Zuchtverein versucht, diese Erbkrankheit durch einen Zuchteignungstest zu beseitigen. Hunde werden von speziell ausgebildeten Richtern in verschiedenen Punkten bewertet. Äußeres, Charakter und Aufgeschlossenheit sind wichtige Bestandteile der Inspektion. Wenn Sie mit Ihrem Hund züchten möchten, werden Röntgenaufnahmen der Hüftgelenke angefertigt, bevor er als Zuchttier in das Zuchtbuch eingetragen werden kann.

Kauf eines Deutschen Schäferhundes

Wenn Sie vorhaben, einen Deutschen Schäferhund zu kaufen, seien Sie gut informiert. Die besten Informationen erhalten Sie beim nationalen Zuchtverein, Verband der Züchter und Enthusiasten deutscher Schäferhunde (V.D.H.). Sie sind mit dem Raad van Beheer auf dem Gebiet der Kynologie verbunden. Wenn Sie einen Welpen suchen, wählen Sie immer einen Zwinger, der dem V.D.H. Sie wissen auf jeden Fall, dass Vater und Mutter einen Zuchteignungstest durchlaufen haben. Prüfen Sie auch, ob ein Schäferhund für Ihre Familiensituation am besten geeignet ist. Sie haben genügend Zeit, um einen Welpen aufzuziehen, den Hund zu trainieren und sich ausreichend zu bewegen. Haben Sie den Charakter, diesen schönen und doch etwas dominanten Hund zu einem Begleiter fürs Leben zu machen?

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