Der deutsche Hund: Der freundliche Riese unter den Hunden

Der Deutsche Hund ist eine der größten Hunderassen der Welt und gehört zur Gruppe der hundeartigen. Trotz ihrer Größe ist diese Rasse mit der Größe eines kleinen Ponys ein sehr freundlicher Riese. Ein deutscher Hund erfüllt nicht nur Ihr Haus, sondern auch Ihr Herz! Er ist stark, elegant, liebevoll und hinter seinem athletischen Körperbau verbirgt sich ein ruhiger, gelehriger und keineswegs aggressiver Charakter. Trotz seiner Größe ist der Deutsche Hund ein idealer Haushund, da Ihre Brieftasche es erlaubt.

Der Ursprung des deutschen Hundes

Über die Herkunft des deutschen Hundes ist mit Sicherheit nichts zu sagen. Vor Hunderten von Jahren, mit einer schwereren Konstruktion und einem viel gröberen Erscheinungsbild, waren Hunde die Vorfahren unseres heutigen deutschen Hundes. Der deutsche Hund stammt wahrscheinlich vom tibetischen Molosser ab. Es ist bekannt, dass diese großen und starken Hunde nicht nur als Wachhund zu ihrer eigenen Verteidigung oder als Hobby gehalten wurden, sondern auch als Jagdhund. Aufgrund ihrer Ausdauer und Stärke wurden sie bei der Jagd auf Wildschweine und Rehe eingesetzt. Diese Hunde zu halten war nicht jedermanns Sache; Nur die königlichen Häuser hatten das Privileg, solche Hunde zu besitzen. Der deutsche Hund wird auch genannt Dänischer Hund genannt oder Ulmer Hund, benannt nach der süddeutschen Stadt Ulm. Im französischsprachigen Raum nennt man ihn "Grand Danois", im englischen "Great Dane". Der deutsche Hund von heute ist ein wahrer Familienfreund mit einem sehr sanften Charakter.

Zucht

Nach 1870 begannen sie, den Deutschen Hund zu züchten, indem sie sich mit Windhunden wie dem Greyhound kreuzten, einer Windhundrasse, die unbestritten die Nummer eins im kurzen Sprint ist. Das erklärte Ziel war es, eine Kombination zwischen Kraft und Geschwindigkeit zu finden. Die ersten Züchter von "Ulmer Doggen" und "Danish Doggen" wurden 1878 unter dem Namen "German Dog" zusammengeführt. 1880 wurde in Berlin ein offizieller Standard für die Rasse angekündigt. 1887 erschien das erste Zuchtbuch für den Deutschen Doggen mit 583 Einträgen. Das war für diese Zeit eine ziemliche Zahl, was zeigt, dass es ein sehr gefragter Hund war. 1888 wurde der "Deutsche Doggenclub" als erster kynologischer Zuchtverein in Deutschland gegründet.
Die N.D.D.C. (Niederländischer Deutscher Doggen Club) wurde am 1. Oktober 1893 gegründet.

Otto von Bismarck & Deutsche Hunde

Ein wichtiger Impuls für die Zucht des deutschen Hundes war die Liebe des deutschen Staatsmannes zu diesen Hunden Prinz Otto von Bismarck, Herzog von Lauenburg (1815-98), Spitzname "Der Eiserne Kanzler". Seit seiner Kindheit mochte Bismarck deutsche Hunde, und Hunde dieser Rasse begleiteten ihn fast 60 Jahre lang in seinem Leben. Einige seiner Hunde waren extravagant groß. Bismarck war also ewig und immer begleitet vonEmpire Dogge"Als sie gerufen wurden und sie über ihren Chef wachten. Bismarck misstraute allen, die sich seinen Hunden gegenüber gleichgültig verhielten. In den Gesprächen und Tagebüchern von Bismarck werden seine Hunde immer wieder erwähnt. Auf vielen Bildern von Bismarck ist er mit seinen Hunden abgebildet.
Quelle: gemeinfrei, Wikimedia Commons (PD)
Quelle: Max Ziesler, Wikimedia Commons (gemeinfrei)

Otto von Bismarck nannte den deutschen Hund „Reichshund", Der Nationalhund Deutschlands. Dank ihm wurde diese Rasse im neuen Deutschland sehr beliebt und die Zucht dieser Rasse bekam noch mehr Aufmerksamkeit. Bismarck hatte zeitlebens viele Hunde, aber sein männlicher Tyras II wurde fast zur Legende. Als Tyras II. Im hohen Alter starb, nahm der damals 80-jährige Bismarck keinen weiteren Hund mehr mit, weil er es in diesem hohen Alter nicht ertragen konnte, einen erneut begraben zu müssen. Der Bericht über den Tod von Tyras II. Wurde von der gesamten internationalen Presse veröffentlicht.

Äußere Rasseeigenschaften des Deutschen Hundes

Größe

Der Deutsche Hund ist eine der größten Hunderassen. Die Widerristhöhe eines Rüden (Rüden) beträgt mindestens 80 cm. Eine Hündin (Hündin) misst mindestens 72 cm. Beide Größen werden in der Regel deutlich überschritten. Die Widerristhöhe ist die mit einem stehenden Hund gemessene Höhe vom Boden bis zum höchsten Punkt des Schulterblatts.
Macht
Der Deutsche Hund ist auch eine der stärksten Hunderassen. Dies macht ihn sehr gut als Wachhund und in der Vergangenheit auch als Jagdspiel für Großwild geeignet. Es wurde aber auch für schwere Arbeiten wie das Ziehen eines Wagens verwendet. Bei so großen und starken Hunden muss das Gehorsamstraining ein wichtiger Bestandteil der Erziehung sein.

Anmut

Trotz seiner großen und kraftvollen Erscheinung ist der Deutsche Hund alles andere als schlapp und unhandlich. Das Gegenteil ist der Fall; im Gegenteil, er ist ein Beispiel für Anmut, auch dank seines anmutigen Halses. Aus diesem Grund wird er auch "der Apollo unter den Hunden" genannt. (Apollo war ein griechischer Gott, der für seine Kraft und Gnade gelobt wurde)
Bei deutschen Doggen waren die Ohren immer angedockt (Couper ist das französische Wort für "Schneiden".) Dies ist heutzutage in den Niederlanden nicht mehr der Fall, da es seit 1991 gesetzlich verboten ist. In anderen Ländern - zum Beispiel in Deutschland - sind die Ohren dieser Hunde noch angedockt. Dies geschieht wie folgt: Ungefähr 8 Wochen nach der Geburt wird ein Stück von den Ohren abgeschnitten, wonach sie so fest verbunden werden, dass sie aufrecht bleiben, wenn der Verband nach ungefähr 12 Wochen entfernt wird. Der Unterschied im Ausdruck zwischen Dogging mit angedockten und ungekoppelten Ohren ist groß.

Farbstriche

Doggen kann in verschiedene Farben unterteilt werden: Gelb, Gestreamt, Schwarz und Weiß meliert, Schwarz und Blau. Die Augenfarbe ist für alle Farbvarianten dunkelbraun, hellere Augen sind nur mit dem blauen Hund erlaubt.

Gelb

  • Hell bis dunkel goldgelb, schwarze Maske erwünscht.
  • Kleine weiße Abzeichen an Brust und Zehen sind nicht erwünscht.

Gestreamt

  • Grundfarbe hell bis dunkelgoldgelb, mit deutlich gezeichneten schwarzen und möglichst gleichmäßig parallel zu den Rippen verlaufenden Streifen. Schwarze Maske gewünscht.
  • Kleine weiße Abzeichen an Brust und Zehen sind nicht erwünscht.

Schwarzweiss beschmutzt (Harlekin)

  • Reinweiße Grundfarbe, möglichst ohne Abbau von schwarzen Haaren, mit ungleichmäßig geformten schwarzen Lackflecken, die über den gesamten Körper verteilt sind.
  • Graue oder bräunliche Flecken sind nicht erwünscht.

Blau

  • Reine stahlblaue, weiße Abzeichen an Brust und Beinen sind erlaubt.

Schwarz

  • Lackschwarze, weiße Markierungen sind zulässig.
  • Das sogenannte Hunde basteln, wo das Schwarze wie ein Umhang den Körper bedeckt und wo Schnauze, Nacken, Brust, Bauch, Beine und Schwanz weiß sein können.
  • Hunde mit weißer Grundfarbe und großen schwarzen Platten - die sogenannten Hunde aufnehmen - im Ausland unter der schwarzen Farbe kontrolliert werden.

Graue Tiger

Schwarze Flecken auf grauer Grundfarbe anstelle von reinem Weiß.
Hals = Unbekannter Farbstrich. Dies bedeutet, dass diese Farbsorte nicht für Zuchtzwecke oder Ausstellungen verwendet werden kann, da die Farbsorte im Rassestandard nicht anerkannt ist. Die NEK - "Nekkies" für Eingeweihte - umfasst die Grey Tigers, die Porcelain Tigers und die White Doggen.
  • Porzellantiger sind Hunde, die überwiegend blaue, graue, gelbe oder gestreamte Flecken aufweisen.
  • Weiße Hunde sind Hunde ohne schwarze Abzeichen, sogenannte Albinos.

Charakter des deutschen Hundes

Art in der Natur, liebevoll und liebevoll gegenüber Familienmitgliedern, insbesondere Kindern. Widerstrebend und misstrauisch gegenüber Fremden, aber nicht aggressiv, wenn sie richtig erzogen werden. Einfach in Kombination mit anderen Haustieren wie Katzen zu halten. Der deutsche Hund wird zu Recht der freundliche Riese unter den Hunden genannt.

Kauf eines deutschen Hundes

Es ist am besten, einen Welpen von einem seriösen Züchter zu kaufen, der unter der Kontrolle des NDDC steht. Es ist sicher, dass die korrekte Lieferzeit für Hundewelpen zwischen der 12. und 16. Woche liegen muss. Ein Welpe, der wesentlich früher aus dem Mutterhund entfernt wurde, ist bereits von Fehlern betroffen, die nicht repariert werden können und die das spätere Verhalten wesentlich beeinflussen. Dogging ist als eine der härtesten Hunderassen bekannt. Ein erwachsener Hund wiegt im Durchschnitt etwa 80 bis 90 kg. Bei der Geburt wiegt ein Welpe zwischen 400 und 500 Gramm. Es ist daher klar, wie wichtig eine gute Ernährung für diese Rasse ist, wenn ein Welpe in kurzer Zeit zu einem gesunden Hund dieser Größe heranwachsen soll. Der Preis der Welpen ist sehr unterschiedlich, diese variieren von 800 bis 1500 Euro. Alles in allem ist es nicht billig, einen deutschen Hund zu kaufen und zu haben.

Krankheiten

Obwohl der Deutsche Hund im Allgemeinen ein äußerst gesunder Hund ist, gibt es einige Krankheiten / Störungen, die bei dieser Rasse regelmäßig auftreten. Die bekanntesten sind Hüftdysplasie, Magentorsion und ein gebrochener Schwanz.

Hüftdysplasie

Hüftdysplasie, einfach HD genannt. Dies ist ein angeborener Defekt des Hüftgelenks. Da es sich um einen erblichen Defekt handelt, ist es wichtig, einen Welpen von einem Züchter zu kaufen, bei dem der Vater und die Mutter den Hund auf diesen Defekt untersuchen lassen.

Magen-Torsion

Der Deutsche Hund ist aufgrund seiner tief liegenden Brust und seines relativ kleinen Verdauungssystems anfällig für eine Bauchneigung (Magentorsion). Gerade bei großen Hunderassen, also auch beim Deutschen Hund, kommt es zu einer Magenverdrehung, die meist mit dem Tod endet. Diese Torsion tritt z.B. weil der Hund mit den Vorderbeinen gegen den Zaun des Zwingers steht und wenn er landet, dreht sich der volle Magen um. Nur durch sofortige Operation kann der Hund gerettet werden.

Schwanz gebrochen

Leider kommt es beim kurzhaarigen Hund häufig zum Brechen des Schwanzes. Der Hund hat sogenannte "klebrige Haare", diese sind kurz und steif, so dass sein Fell keinen Schutz gegen dieses Brechen bieten kann. Für andere Rassen mit Stockhaar, wie Boxer und Dobermann Pinchers, ist der Schwanz aus diesem Grund angedockt.

Ernährung

Im Vergleich zu kleinen Hunden braucht der Deutsche Hund viel mehr Zeit, um voll ausgewachsen zu sein. Bei dieser Sorte dauert es bis zu 24 Monate, bis sie ausgewachsen ist. Sein ganzes Leben lang braucht er eine perfekt ausgewogene Ernährung mit genau der richtigen Menge an Kalzium. Der Körper eines deutschen Hundes besteht zu 80% aus Muskeln. Darüber hinaus bietet sein Kurzmantel wenig Kälteschutz. Im Durchschnitt benötigt er mehr als 50% mehr Nährstoffe als andere sehr große Hunde. Um das Risiko einer Bauchneigung zu begrenzen, ist es jedoch wichtig, dass seine Portionen nicht zu groß sind. Der Deutsche Hund ist auch nicht für seine effiziente Verdauung bekannt. All diese Eigenschaften machen den Deutschen Hund zu einem Hund mit besonderen Ernährungsbedürfnissen.

Allgemeine Informationen

  • Die Tragzeit eines deutschen Hundes beträgt ca. 9 Wochen.
  • Normalerweise enthält ein Wurf 6 bis 8 Welpen, manchmal aber auch 10 oder mehr.
  • Hunde werden, wie alle anderen großen Hunderassen, in der Regel nicht sehr alt. Zehn Jahre sind für diese Rasse ein langes Alter.

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