Der Hund ist ein Familientier

Der Hund ist der treueste Freund und der beste Spielkamerad, den Sie sich vorstellen können. Er tröstet dich, wenn du dir Sorgen machst und er rennt gern mit dir nach draußen. Ihr Hund hat immer Zeit für Sie!

Alle Hunde stammen vom Wolf ab

Die Gelehrten glauben fast alle, dass der Wolf der Urvater unseres Haushundes war. Aber wahrscheinlich nicht das düstere, große graue Biest, das wir aus dem Märchen über Rotkäppchen kennen, sondern eine kleinere Wolfsrasse. In der grauen Vergangenheit folgten einige dieser Bestien den Steinzeitmenschen, die als Jäger und Sammler unterwegs waren. Sie wagten sich ans Lagerfeuer und griffen nach Essensresten.
Vor etwa 12000 Jahren begann die Freundschaft zwischen Mensch und Hund: Die ersten Jungtiere blieben den Menschen nahe. Der Mann aus der Steinzeit ließ sich von dem hundeartigen Tier bei der Jagd helfen und nach der Wildnis jagen. Der halb gewollte Hund blieb dicht bei den Leuten, weil sie ihm Futter und einen Platz am Feuer gaben.
Allmählich unterwarf er sich, der Mensch wurde sein Kapitän, sein "Chefwolf". Genau wie bei den Wölfen, bei denen niemand im Rudel das Sagen hat. Übrigens wird vermutet, dass es bereits eine Pflicht der Hunde war, Wache zu halten und auf die Kinder aufzupassen. Es dauerte mehrere tausend Jahre, bis die Wolfshunde zu echten Haushunden wurden, und die verschiedenen Rassen entwickelten sich nach und nach auf der ganzen Welt.
Der Mensch bestimmt, welche Sorten welche Eigenschaften haben. Jagdhunde brauchen zum Beispiel einen sehr feinen Geruchssinn. Schäferhunde hingegen müssen Respekt vor Schafen und Kühen haben. Deshalb müssen sie sich freuen, unermüdlich hin und her zu rennen, um die Herde zusammenzuhalten.
Heute gibt es weltweit rund 400 Hunderassen. Schließlich stammen sie alle vom Wolf ab.

Welcher Hund passt zu Ihnen?

Bei jedem Hund, den Sie sehen, könnten Sie die Frage stellen: Wäre das einer für mich? Und dann denken Sie wahrscheinlich, dass es überhaupt nicht so wichtig ist, wenn es sich um einen edlen Hund mit Stammbaum handelt. Der Stammbaum eines Hundes ist eine Art Geburtsurkunde. Es bestätigt, dass seine Vorfahren sehr angesehene Hunde waren und vielleicht sogar Schönheitspreise auf Ausstellungen gewonnen haben. Solche Hunde heißen dann "Prinz von Pronkenburg" oder so ähnlich. Aber für einen normalen Familienhund ist es nicht so wichtig, mit einem Stammbaum zu kuscheln und zu spielen. Er muss von Natur aus gutmütig sein und darf nicht sofort durch Lärm einen Nervenzusammenbruch erleiden oder versehentlich beim Toben einen Schlag bekommen.

Bastard

Bei einem Bastard ist oft nicht bekannt, wer der Vater ist, und der Stammbaum ist sicherlich unbekannt. Aber viele Menschen finden Hybriden robuster und einfacher zu handhaben als viele Superhunde der Züchter. Es ist sehr wichtig, wie groß das Tier später wird, denn je kleiner das Haus, desto kleiner muss der Hund sein. Das Umfeld des Hauses spielt ebenfalls eine Rolle. Tatsächlich fühlt sich ein großer Hund in einem Haus mit Garten wohl.

Reinrassiger Hund

Bei reinrassigen Hunden wissen Sie natürlich ganz genau, wie groß sie werden. Sie wissen das nicht bei Welpen (Hundebabys) mit unbekannten Vorfahren. An den Pfoten erkennt man aber deutlich, ob aus dem kleinen Hund später ein Riese wird. Wenn die Beine nicht zum Körper passen und zu groß und sperrig sind, wird es ein großer Hund.

Männlich oder weiblich?

Bei Hunden nennen wir das männlich und weiblich. Hündinnen eignen sich oft besser als Hund für die Familie und Kinder. Sie lassen sich leichter aufziehen, passen sich besser der Familie an und sind Ihre reinsten Kuscheltiere. Männer sind im Allgemeinen eigenwilliger und müssen strenger erzogen werden.

Wo sich ein Hund wohl fühlt

Sie sind wahrscheinlich das Wichtigste im Leben Ihres Hundes. Ihr Hund kann fühlen, wenn Sie traurig sind. Dann wird er sich zu dir legen, um dich zu trösten. Er merkt auch, wenn Sie nicht gestört werden möchten, zum Beispiel, wenn Sie sich Sorgen um Ihre Mathe-Hausaufgaben machen. Er wird sich in deine Nachbarschaft schmiegen, aber er wird warten, bis du wieder Zeit für ihn hast. Er trainiert am liebsten morgens und abends. Hunde sind wandelnde Tiere und jagen leidenschaftlich nach Bällen und Stöcken. Viele schwimmen gern und können einen Bach nicht passieren, ohne in ihn zu springen. Er liebt das Familienleben. Je mehr Leute sich um ihn kümmern, desto besser. Hunde mögen es sehr, wenn man sie kaut, besonders hinter den Ohren, im Nacken und an Brust und Bauch.

Wie spricht ein Hund?

Leider spricht er kein Niederländisch oder Französisch. Und doch können wir ihn gut verstehen, wir müssen nur lernen, seine Gebärdensprache und seine Lautsprache gut zu verstehen. Mit der Tonsprache meinen wir natürlich Bellen.
  1. Zum Beispiel bellt der Hund, weil jemand ankommt: glücklich und aufgeregt, wenn er die Person kennt, oder warnt, wenn es sich um einen Fremden handelt.
  2. Er bellt laut und sehnsüchtig, wenn Sie endlich mit ihm gehen werden. Wenn er auch auf und ab hüpft, will er mit dir spielen.
  3. Wenn er in der Küche ist, hören Sie vielleicht mittags einen nörgelnden Unterton: "Wo ist mein Essen?"
  4. Wenn er sich andererseits beschwert, ist er wahrscheinlich traurig. Auch Hunde leiden darunter. Dann hilft nur eins: man muss ihn trösten, streicheln und süß mit ihm sprechen.

Die Gebärdensprache des Hundes ist viel einfacher zu verstehen: seine Ohren stehen aufrecht, sein Schwanz ist hoch und sein Hals ist hoch. Das ist eine typische Bedrohungseinstellung. Außerdem ist er sehr wütend, wenn er die Lippen hebt. Wenn er sich dagegen klein macht, hat er Angst. Dann liegen seine Ohren flach an seinem Kopf und sein Schwanz befindet sich zwischen seinen Hinterbeinen. Achtung: So ein verängstigter Hund beißt eher als ein selbstbewusster!

Warum wedelt der Hund mit dem Schwanz?

Wenn Ihr Hund glücklich um Sie herumspringt und heftig wedelt, ist er glücklich. Aber wenn Sie aufpassen, werden Sie bald feststellen, dass Wackeln nicht immer dasselbe bedeutet. Wenn zum Beispiel der Schwanz gerade ist und sich langsam hin und her bewegt, ist Ihr Hund unsicher und weiß nicht, wie er sich positionieren soll.

Top Ten der beliebtesten Hunde

Deutscher Schäferhund
Kenner zählen ihn nicht als den besten "Kinderhund", obwohl es auch gute Babysitter und Kinderfreunde unter den Schäferhunden gibt. Aber sie sind perfekte Arbeitshunde, zum Beispiel für die Polizei oder den Zoll. Dieser Hund, der eine Körpergröße von 65 cm erreichen kann, muss mindestens zwei Stunden am Tag laufen. Mit Größe ist die Größe des Hundes gemeint: von den Schultern bis zum Boden.
Dackel
Ein Dackel ist ein idealer Spielkamerad: Er tobt gern, ist fröhlich, zärtlich und sehr klug, aber auch etwas eigensinnig. Du solltest bei der Erziehung nicht zu nachsichtig sein, weil er dich immer unschuldig ansieht. Dackel eignen sich auch für kleinere Häuser, aber weil sie einen so empfindlichen Rücken haben, sollten sie keine Treppen steigen.
Pudel
Mit dem Pudel wird es nie langweilig, weil er immer rennen und spielen und neue Tricks lernen will. Er ist ein echter Zirkushund! Die kleinen Pudelrassen eignen sich auch, wenn Sie in der Stadt leben, aber sie müssen viel laufen, weil ein Pudel immer reisen will und er mit jedem glücklich ist, der ihn anspricht. Das lockige Fell muss täglich gebürstet und gekämmt werden. Außerdem geht alle paar Wochen ein gepflegter Pudel zum Friseur des Hundes, um sich sein Fell rasieren zu lassen.
Yorkshire-Terrier
Der Yorkshire-Terrier ist die bekannteste unter den Terrierarten. Können Sie sich vorstellen, dass dieser kleine Zwerg, nur 25 cm hoch, vor fast 150 Jahren in Schottland als Rattenfänger eingesetzt wurde? Diese winzigen vierbeinigen Freunde mit ihrem schönen Fell sind immer noch mutig. Sie sind gute Spielkameraden, schnell, sehr selbstbewusst und sicherlich kein Haussperling.
West Highland White Terrier
Wer diesen Hund mit seinen schwarzen Perlenaugen gesehen hat, ist verloren. Wie die meisten Terrier-Rassen kommt der bis zu 30 cm hohe Westie aus England, genauer gesagt aus Schottland. Es ist ein wahrer Familienhund, ein liebenswürdiger, verspielter und wachsamer Mitbewohner. Die Wachsamkeit hängt nicht von der Größe ab. Auch der kleinste Hund verteidigt seine Chefs mit Bellen, Knurren und notfalls mit scharfen Zähnen!
Spaniel
Der liebevolle Cocker Spaniel ist bekannt für seine Verspieltheit. Er jagt stundenlang nach Bällen und Stöcken und kommt dann mit flatternden Ohren angerannt. Die schön angezogenen Ohren sind sein ganzer Stolz und müssen oft gebürstet werden. Dieser ca. 40 cm große Hund hat nur einen Nachteil: Er ist gierig. Sie müssen seinen guten Augen widerstehen und die Nachbarn definitiv warnen. Ein Cocker zögert nicht, um andere zu bitten!
Collie
Collies sind Schäferhunde. Logisch, dass sie auch ihre Familie schützen. Diese Familie kann am besten in einem Haus mit Garten leben, denn der ca. 60 cm große Collie braucht viel Platz.
Neufundland
Der Riese Neufundland ist 75 cm hoch und 60 kg schwer! Auch wilde Kinder stören ihn nicht. Er braucht viel Platz und er liebt es zu schwimmen!
Golden Retriever
Der Golden Retriever des Patienten ist 60 cm groß. er kann einen See nicht passieren, ohne in ihn zu springen. Er ist sehr gehorsam und liebt alle Hunde die meisten seiner Besitzer.
Keeshond
Die Nummer zehn auf der Liste der beliebtesten Hunde ist der fröhliche Keeshond. Vor allem die Zwerggänse, die erst etwa 22 cm groß werden, sind liebevolle und treue Vierbeiner.

Wussten Sie, dass ...

… Sprechen Hunde und Katzen eine andere Sprache?

Mit dem Schwanz wedeln heißt bei Katzen: "Hop on!" Und wenn sie ihr Bein heben, meinen sie: "Nicht einen Millimeter weiter, sonst platzt es." Bei Hunden bedeutet das genau das Gegenteil, nämlich, dass sie es wieder gutmachen wollen. Hunde und Katzen können gut zusammenleben. Wenn sie sich von klein auf kennen, lernen sie die Sprache des anderen.

... es Hunde gibt, die verrückt geworden zu sein scheinen, wenn sie in einer Runde ihren eigenen Schwanz gejagt haben?

Das sieht auf den ersten Blick lustig aus, ist aber leider ein Zeichen dafür, dass der Unglückliche gelangweilt ist!
Mit diesem albernen Herumwirbeln versuchen Hunde, ihrem Leben etwas Abwechslung zu geben.

... sind Hunde die besten Alarmsysteme?

Einbrecher haben vor nichts so viel Angst wie vor Lärm. Und Hunde machen garantiert ein Geräusch, wenn sich ein Fremder einschleichen möchte. Sogar die Kleinen sind heldenhaft, wenn es um den Schutz der Familie geht.

... fast jeder Hund Flöhe bekommt?

Diese neckenden Geister schrecken vor nichts zurück. Selbst der am besten gepflegte Hund, der täglich gebürstet wird, kann sich dem nicht entziehen. Wahrscheinlich springen sie irgendwo in der Wildnis auf ihr Fell. Zum Glück gibt es in der Apotheke Heilmittel zum Verkauf, zum Beispiel spezielle Flohreifen, die auch gegen Zecken wirken.

... es Hunde mit blauer Zunge gibt?

Nicht weil sie immer Blaubeeren essen, aber die Farbe ist angeboren. Diese Hunde kommen aus China und heißen Chowchow. Sie kennen sie dort seit mehr als zweitausend Jahren, bei uns nur einhundert Jahre.

... die Hitze, die wir normalerweise von Mitte Juli bis August haben, "Hundetage" genannt wird?

Das hat nichts mit echten Hunden zu tun, sondern mit den Sternen. Lange glaubten die Menschen, dass die schwüle Sommerhitze mit dem Canine Star zu tun hatte.

Video: Rasseportrait Bordeaux Dogge - Charakter und Erziehung (Dezember 2019).

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