Der Komondor, eine alte ungarische Hunderasse

Der Komondor ist eine alte Hunderasse und ein seltener Hund, der fast vom Aussterben bedroht ist. Dieser große und robuste Hund ist ein Schäferhund und hat einen selbstbewussten Charakter. Er schützt seinen Besitzer und sein Haus und ist ein geeigneter Sicherheitshund. Er will sein Territorium verteidigen und ist vielleicht etwas Fremden vorbehalten. Er will auch beschäftigt sein. Obwohl der Hund fast ausschließlich in Ungarn vorkommt und selten ist, handelt es sich dennoch um eine interessante Hunderasse.

Geschichte

Der Komonder kommt aus Ungarn. Es ist eine sehr alte Rasse. Er stammt von den tibetischen Hunden oder den russischen Hütehunden ab. Der Hund wurde in Ungarn zur Überwachung von Rindern eingesetzt. Die Geschichte des Komondor wird seit dem 16. Jahrhundert aufgezeichnet. Im 19. Jahrhundert wurde diese Rasse für ihre Auftritte in Hundeausstellungen bekannt und verbreitete sie auf der ganzen Welt. Aufgrund des Ersten und Zweiten Weltkriegs starb die Rasse fast vollständig aus. Soweit wir wissen, waren nur noch 15 Komonder übrig. Derzeit gibt es weltweit rund 5000 Komondoren, was es zu einer seltenen Rasse macht. Diese Rasse ist außerhalb Ungarns selten. Heute wird der Komondor als Begleithund und Wachhund eingesetzt.

Aussehen

Der Komondor ist ein großer und muskulöser Hund. Die Schulterhöhe eines Mannes liegt zwischen 70 und 80 Zentimetern. Bei der Hündin sind das zwischen 65 und 75 Zentimeter. Das Männchen wiegt zwischen 50 und 60 Kilogramm und das Weibchen zwischen 40 und 50 Kilogramm. Sein Kopf ist breit mit einem gebogenen Schädel mit einem sichtbaren Anschlag. Die Nase ist schwarz und ihre ovalen Augen haben eine dunkelbraune Farbe. Seine Ohren sind mittelgroß. Die Lippen sind schwarz gefärbt. Er steht gerade auf den Vorderbeinen und hat starke Knochen. Es steht stark und kompakt auf seinen Füßen. Das Fell ist weiß mit langen, groben Fellstrichen und feinen Wollhaaren. Das Fell ist in Schnüren gefilzt.

Zeichen

Dieser Hund ist ein ausgezeichneter Wächter, der wachsam und selbstbewusst ist. Er hat eine starke territoriale Ausrichtung und eine zurückhaltende Haltung gegenüber Fremden. Er ist sehr beschützerisch gegenüber seiner Familie und seinem Haus. Dadurch eignet sich der Komondor als Wachhund. Er kann sehr aggressiv gegenüber ungebetenen Gästen agieren. Er spürt, ob der Gast gute oder schlechte Absichten hat. Es ist wichtig, dass diese Rasse in jungen Jahren gute Kontakte zu Menschen und anderen Tieren hat. Er braucht einen erfahrenen Besitzer, der standhaft ist und ihm Gehorsamstraining gibt. Der Hund muss gut beschäftigt sein, da er sich leicht langweilen kann. Der Komondor ist seinem Besitzer gegenüber loyal und höflich. Wenn der Komondor von klein auf mit Kindern aufgewachsen ist, geht er im Allgemeinen gut damit um.

Pflege

Der Komondor ist ein Hund, der gerne draußen ist. Er kann stundenlang schlafen, braucht aber noch Bewegung. Draußen kann er sich ausreichend bewegen. Der Mantel besteht aus Kordeln, die nicht gebürstet oder gekämmt sein dürfen. Wenn der Hund verschmutzt ist, kann er gewaschen werden. Diese Hunderasse verliert wenig bis gar keine Haare. Ein Trimmer kann sicherstellen, dass das Haar während des Wachstums in Strähnen geteilt wird. Wenn der Hund ungefähr 9 Monate alt ist, fängt das Fell an zu fühlen und dann gibt es die meiste Arbeit. Die Unterwolle passt zu den Haaren. Wenn das Fell Unebenheiten aufweist, kann es zerrissen werden.
Die Nägel und Zähne des Hundes müssen ebenfalls gründlich gereinigt werden.

Gesundheit

Der Komondor ist im Allgemeinen eine gesunde Rasse. Gesundheitsprobleme sind mit Ausnahme von Hüftdysplasie, Magentorsion und einigen Hautproblemen nicht häufig. Das Durchschnittsalter dieser Rasse liegt zwischen 10 und 12 Jahren.

Sonstige Angaben

Wenn Sie sich für einen Komonder entscheiden, ist es ratsam, sich zuerst mit den Vor- und Nachteilen dieser Rasse zu beschäftigen. Ein Züchter oder Zuchtverein kann Ihnen gerne mehr darüber erzählen.

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