Das kooikerhond oder das kooikertje

Der Kooikerhond oder das Kooikertje. Ein Hund mit niederländischen Wurzeln. Traditionell muss ein Arbeitshund, der viel Energie und viel Energie hat, draußen sein. Ein Hund, der fast ausgestorben war, aber dank der Bemühungen von Baroness van Harderbroek ein neues Leben erhalten hat. Ein Nachteil dieses Hundes ist, dass er ziemlich lahm ist: sein Besitzer ist sein Alles, aber er ist sehr schüchtern gegenüber Fremden.

Der Kooikerhond oder das Kooikertje

Der Kooikerhond ist ein sehr niederländischer Hund. Ursprünglich war es ein Arbeitshund, ein Jagdhund. Seine Hauptbeschäftigung in der Vergangenheit war die Entenjagd in Käfigen. Daher kommt sein Name. Aufgrund seiner Arbeit und seiner Geschichte ist es ein Hund, der resistent gegen Kälte und Feuchtigkeit ist und sehr schnell laufen kann.

Das Aussehen des Kooikerhond

Ein Kooiker-Hund hat eine durchschnittliche Körpergröße von 35 bis 40 cm. Im Durchschnitt wiegt es zwischen 10 und 15 Pfund. Er lebt ungefähr 10 bis 15 Jahre. Es ist ein weißer Hund mit orangen oder roten Flecken. Sein Fell ist mittellang, leicht gewellt und muss regelmäßig gebürstet werden. Der Kooikerhond hat einen wunderschönen weißen Federschwanz, der horizontal getragen wird. An den Enden seiner hängenden Ohren sind lange schwarze Haare, die sogenannten Ohrringe. Die Augen sind dunkelbraun und mandelförmig.

Die Arbeit des Kooikerhond

Früher gab es in den Niederlanden viele Käfigbosse. Mit Hilfe ihres Hundes lockten sie Enten in den Käfig. Dafür bauten sie eine Art Korridor an einem Teich mit einer Holzkonstruktion und Netzen darüber. Zu beiden Seiten verlief ein schmaler Pfad am Wasser entlang. Die Absicht war, dass die Enten in den engen Korridor schwammen und dem Kooiker-Hund folgten. Der kooiker Hund pflegte, seine Enten zu seinem schönen weißen Federschwanz zu locken. Die Enten folgten blindlings diesem Schwanz. Am Ende des Korridors befand sich der Käfig und die Enten mussten dorthin getrieben werden. Neben der Arbeit mit den Enten musste der Kooikerhond auch den Hof und das Haus der Familie bewachen und die Mäuse, Ratten und Maulwürfe vertreiben und vernichten.

Der Charakter des Kooiker-Hundes

Da der Kooikerhond oft allein mit seinem Besitzer und den Enten in der freien Natur war, ist der Kooikerhond ein eher lahmer Hund. Er hört seinem Besitzer blind zu, aber für andere Menschen und Hunde ist er eher schüchtern und misstrauisch. Er wird es manchmal wagen zu knurren oder im schlimmsten Fall bei Fremden zu essen. Aufgrund der Tatsache, dass der Hund früher viel draußen war und viel Bewegung hatte, ist er jetzt auch ein Hund, der viele Herausforderungen braucht. Lange Spaziergänge, ein Hauch frischer Luft am Meer, durch den Wald rennend. Er braucht auch zu Hause viel Aufmerksamkeit: Geschicklichkeitsspiele, Dinge verstecken und viel spielen. Es ist also nicht wirklich ein Hund für eine Wohnung, den man einen ganzen Tag alleine lassen kann.

Der kooiker Hund in der Kunst

Bereits im 17. Jahrhundert wurde der Kooikerhond auf den Gemälden von Jan Steen und anderen dargestellt. Im Bild "Die fröhliche Familie" sehen wir im Vordergrund einen weiß-orangefarbenen Kooiker-Hund. Auch in der Literatur gibt es frühe Hinweise auf den Kooikerhond. Zum Beispiel in einer historischen Arbeit von Piet Hooft.

Der Kooiker-Hund jetzt

Käfigbosse und Entenköder verschwanden nach und nach. Heutzutage gibt es nur rund hundert Käfigbosse. Der Kooikerhond drohte zu verschwinden, wurde nicht mehr intensiv gezüchtet. Dank Baroness van Hardenbroek aus Ammerstol konnte diese Hunderasse erhalten und weiterentwickelt werden. Baroness van Hardenbroek begann mit der Gründungsmutter "Tommie" zu züchten, einem Kooikerhund, der auf dem friesischen Land gefunden wurde. 1966 wurde der kooikerhond dann offiziell anerkannt. Jetzt hat er einen Standard und nimmt an Wettbewerben teil.

Video: Aaia the Kooikerhondje playing (Dezember 2019).

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