Welche Insekten im Haus sind nützlich und welche schädlich?

Wenn die Tage kürzer und die Abende kühler werden, ziehen sich die Menschen in ihre Häuser zurück. Aber sie sind nicht alleine. Viele Insekten bevorzugen auch eine gemütliche Unterkunft gegenüber dem nassen, kalten Herbst in der freien Natur. Tun wir gut daran, tierfreundlich damit umzugehen? Nun, wenn es um Spinnen geht, ist der Spaß schnell. Und Motten und Kakerlaken will man auch nicht begegnen. Auch Marienkäfer, die den Winter im Haus verbringen, gelten als Feind. Aber necken sie wirklich, um zu kämpfen? Um nur ein Vorurteil loszuwerden: Wenn Insekten Ihr Zuhause als Unterschlupf nutzen, heißt das nicht, dass Sie nicht gut genug geputzt haben. Das Zuhause bietet einfach Schutz und Wärme und gleichzeitig gibt es keine Feinde. Aber oft hängt es von uns ab, ob sie bleiben oder nicht. Da die Tiere viele Verstecke und ausreichend Nahrung finden, kann sich die Population leicht vergrößern.

Inhalt

  • Insekten sind nicht immer eine Geißel
  • Spinning im Haus gutes Zeichen
  • Kämpfe nicht gegen Silberfische
  • Was tun gegen Motten?
  • Motten im Haus aber schwer zu verhindern
  • Kakerlaken bekämpfen
  • Panik bei der Bekämpfung von Insekten ist oft nicht notwendig
  • Wie Insekten im Haushalt vorkommen
  • Wie man Insekten bekämpft

Insekten sind nicht immer eine Geißel

Wir erleben nicht alle Insekten, die als Geißel Schutz in einem Heim suchen. Ab wann sie zur Pest werden, hängt vom Ort ihres Auftretens und der Einstellung des Bewohners ab. Zum Beispiel werden sich viele von uns freuen, wenn der Tagpfauenauge im Herbst einen Platz für seinen Winterschlaf im Keller sucht. Wenn Sie keine Heizung im Keller haben, lassen Sie es einfach dort und stellen Sie sicher, dass es im Frühjahr wieder flieht.
Marienkäfer im Haus
Marienkäfer sind auch bei vielen Menschen willkommen, können aber nervig werden. Große Marienkäfer kommen auf der Suche nach einem Ort, an dem sie den Winter verbringen können, manchmal mit Tausenden im Haus. Sie können in dieser Masse auch etwas muffig riechen. Darüber hinaus setzen sie bei Reizung einen gelben Tropfen frei, der ebenfalls unangenehm riecht.

Spinning im Haus gutes Zeichen

Spinnen und Insekten sind beide Arthropoden. Insekten haben einen Körper, der aus 3 deutlich erkennbaren Teilen besteht: dem Kopf, einem Bruststück mit Beinen und möglicherweise Flügeln und einem Bauch. Bei Spinnen bilden Kopf und Brust eine Einheit. Sie unterscheiden sich auch in der Anzahl der Beine. Die Insekten haben sechs, die Spinnen haben acht. Spinnen sind eindeutig nicht beliebt. Aber alles mit acht Beinen ist auch eine nützliche Kreatur. Spinnen fangen Fliegen, Mücken und andere böse, beängstigende Tiere.

Kämpfe nicht gegen Silberfische

Silberfische haben auch Unrecht: Sie verbreiten keine Krankheiten, sondern fressen Hausstaubmilben, die häufig Allergien auslösen. Sie streifen auch schimmelige Oberflächen.

Was tun gegen Motten?

Wirklich unangenehm dagegen können Motten werden. Obwohl wir nicht sofort in Panik geraten müssen, überträgt die Motte keine Krankheiten, aber sie kann die Nahrung beeinträchtigen. Die Tiere legen ihre Eier in Trockenfutter wie Mehl, Nudeln, Kräutern oder getrockneten Früchten ab. Eine Infektion ist an silberweißen Membranen zu erkennen:
  • betroffene Lebensmittel müssen weggeworfen werden;
  • entleeren Sie dann die Küchenschränke vollständig;
  • überprüfe alles gut;
  • wasche die Schränke gut;
  • und besonders gute Luft (Motten mögen es feucht und warm);
  • dann müssen Sie langsam die Risse in den Schränken mit einem Fön überprüfen; das tötet Larven und Eier, die an diesen Orten versteckt sind.

Motten im Haus aber schwer zu verhindern

Es ist schwierig, echte Motten im Haus zu verhindern. Obwohl Moskitonetze Motten stoppen, die durch das Fenster kommen möchten, ziehen Sie die meisten Eier oder Larven mit Ihren Lebensmitteln hinein. Deshalb lohnt es sich, Trockenfutter zu prüfen und in gut verschlossenen Dosen aufzubewahren. Auf diese Weise behalten Sie eine Mottenschicht etwas unter Kontrolle.

Kakerlaken bekämpfen

Sofortiges Handeln ist auch dann erforderlich, wenn Kakerlaken im Haus auftauchen. Dass Menschen Kakerlaken als Geißel ansehen, ist gerechtfertigt. Sie haben Bakterien und Pilzsporen an den Füßen und verunreinigen dadurch unsere Nahrung. Ein Trost: Heutzutage sind sie sehr selten, weil unsere Gesellschaft "überhygienisch" ist. Wenn Sie eine Kakerlake im Haus finden, kann es sich auch um eine völlig harmlose Bernsteinkakerlake handeln. Es ernährt sich von verrottenden Pflanzen im Freien und findet es daher in menschlichen Beständen unangenehm. Aber wenn es um echte Kakerlaken geht, muss man sich an einen Spezialisten wenden. Hausmittel helfen hier nicht.

Panik bei der Bekämpfung von Insekten ist oft nicht notwendig

Insekten und anderes Ungeziefer reagieren häufig mit unangemessener Panik und Eifer. Oft reichen jedoch einfache und weniger umständliche Maßnahmen zur Prävention und Bekämpfung aus.

Wie Insekten im Haushalt vorkommen

  • Lebensmittel nur für den kurzfristigen Verzehr aufbewahren;
  • Bewahren Sie die Vorräte in fest sitzenden Gläsern und Dosen auf und überprüfen Sie sie regelmäßig.
  • Verpackungsschäden, sich drehende Drähte und Klumpen in Lebensmitteln weisen auf eine mögliche Kontamination hin. Vorsicht beim Einkaufen!
  • Klopfen Sie regelmäßig gegen Teppiche, entfernen Sie Schmutz und Staubansammlungen.
  • Reinigen Sie regelmäßig die Hauswirtschaftsräume, Keller und Dachböden.

Wie man Insekten bekämpft

  • Bestimmen Sie immer zuerst die Art und prüfen Sie, ob die Tiere als schädlich eingestuft werden sollen oder nicht.
  • infizierte Küchenschränke gründlich mit Allzweckreiniger reinigen;
  • kontaminierte Lebensmittel in den grünen Behälter werfen, andere Stoffe mit dem Restmüll;
  • Um ein erneutes Auftreten von Kontaminationen zu vermeiden, können kontaminierte Lebensmittel 24 Stunden lang eingefroren werden.
  • Risse und Reißverschlüsse für Kakerlaken schließen, Nahrungsquellen und Wasser entfernen (Vasen, Wasserschalen, Untersetzer für Blumentöpfe, Kondenswasser an Fenstern)
  • saugen schädliche Tiere, ihre Eier und Hautschuppen auf;
  • Gehen Sie im Falle einer Massenkontamination nicht selbst zur Arbeit, sondern beauftragen Sie Fachkräfte.
  • Bringen Sie Moskitonetze an Mücken und Fliegen an und beseitigen Sie deren Brutstätten.

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