Erwerb von Wohnraum durch Regierung und Unternehmen

Die Regierung und die Wohnungsbaugesellschaften entscheiden sich zunehmend für den Kauf von Häusern. In den meisten Fällen werden sie dann abgerissen oder an Privatpersonen vermietet. Es gibt verschiedene Gründe, warum diese Immobilien gekauft werden. Zum Teil hat es mit dem Bevölkerungsrückgang in bestimmten Gebieten zu tun. Der wichtigste Grund ist jedoch finanzieller Natur und hängt mit der Kreditkrise zusammen. Es wird auch getan, um den Fluss auf dem Wohnungsmarkt zu verbessern. Die niederländische Regierung wird mit dem Aufkauf von Häusern in Gemeinden experimentieren, in denen Privatpersonen ihre Häuser nicht mehr leicht verlieren können. Es handelt sich häufig um sogenannte schrumpfende Kommunen, in denen die Bevölkerungszahl zurückgeht und in Zukunft noch weiter sinken wird. Diese Gemeinden befinden sich unter anderem in Zeeland Flandern, Limburg und Ost-Groningen. Da diese Häuser weniger nachgefragt werden, sinkt auch der Wert und das Haus wird schließlich für weniger Geld verkauft. Dies führt zu einer Kettenreaktion, da die Person, die das Haus verkauft, auch weniger Geld hat, um in ein neues Haus zu investieren.

Kauf von Immobilien

Die Kreditkrise hat diese Entwicklung erneut überstanden. Dies wirkte sich verstärkt auf die ohnehin problematische Situation auf dem Wohnungsmarkt aus. Minister Eberhard van der Laan hat daher angekündigt, diese Häuser zu kaufen und teilweise abreißen zu lassen. Ihm zufolge schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe. Erstens werden die Bewohner von einem Problem entlastet und zweitens bleibt der Wert der anderen Häuser auf dem gleichen Niveau. Durch die Schaffung einer gewissen Knappheit sinkt das Angebot, so dass der Hauspreis der anderen Häuser erhalten bleibt.

Verdienen Sie Ihre Investition zurück

Van der Laan selbst glaubt, dass sich die Investition langfristig amortisiert, da sie mit sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Investitionen in der Nachbarschaft einhergeht. Dies würde auch den Wert der übrigen Häuser erhöhen, da das Wohnumfeld angenehmer wird.

Wohnungsbaugesellschaften kaufen Häuser

Wohnungsunternehmen hatten zuvor angekündigt, Häuser kaufen zu wollen. Das wollen sie vor allem wegen der Folgen der Wirtschaftskrise. Infolgedessen sind viele Häuser unverkäuflich geworden und es ist für viele Menschen schwierig geworden, ihre Hypothek rechtzeitig zurückzuzahlen. Dies hat wiederum Konsequenzen für die Banken.

Vermietung an Privatpersonen

Die Wohnungsbaugesellschaften wollen dann die zurückgekauften Wohnungen an Privatpersonen vermieten. Dies kann für Menschen sein, die bereits im Haus leben, aber auch für Anfänger. Weil es für diese Gruppe sehr schwierig ist, eine Hypothek zu bekommen, stürzt der Immobilienmarkt ab, weil kaum ein Durchfluss zu verzeichnen ist. Möglicherweise konnten Privatpersonen nach der Krise die Immobilie (wieder) kaufen. Der Verkauf von Eigenheimen würde auch dem Eigenheimbesitzer Sicherheit geben, da sein Eigenheim nicht unter dem geschätzten Verkaufspreis verkauft wird.

Abzug von Zinsen

Wohnungsunternehmen benötigen noch die Genehmigung des Finanzministeriums. Dies liegt daran, dass sie dann die Zinsen von der Steuer abziehen können. Denn wenn sie Immobilien kaufen, müssen sie auch Kredite aufnehmen. Sie zahlen jedoch Zinsen dafür und dies würde sicherstellen, dass sie durch diese Maßnahme erheblich finanziell verschlechtert werden. Durch den Abzug der Zinsen von der Steuer würde der (finanzielle) Schaden begrenzt. Die Konzerne wollen nur Immobilien im Wert von bis zu 250.000 Euro erwerben. Unter anderem in Oldenzaal und Helmond laufen Experimente zum Erwerb von Wohnraum durch Wohnungsbaugesellschaften.

Video: VERFASSUNGSSCHUTZ: Forderungen nach AfD-Beobachung werden lauter (Februar 2020).

Lassen Sie Ihren Kommentar