Teppich verlegen wie es sein soll

Ein schöner Teppich macht ein Zimmer bequem und es ist schön und weich zu begehen. Teppichböden sind genauso verbreitet wie Systemparkett und Fliesenböden. Hier finden Sie alle Informationen, die Sie für die richtige Vorbereitung benötigen. Es gibt Ihnen den nötigen Einblick, um Ihre Teppichauswahl zu treffen. Das Verlegen von Teppichen ist genau wie das Tapezieren eine der Aufgaben, die die Menschen am liebsten selbst erledigen. Fester Teppich bietet viele Vorteile. Es macht ein Wohnzimmer komfortabel und trägt zur Wärme- und Schalldämmung bei. Teppiche können auch spezielle Anforderungen erfüllen, wie z. B. die Eignung für Stuhlräder, Treppen oder Nassbereiche. Alle Angaben zu den Eigenschaften sind in den genormten Symbolen des Teppichqualitätszeichens auf der Unterseite des Teppichs enthalten.

Geeignete Oberfläche

Es ist nicht nur die Qualität des Teppichs, die einen dauerhaften Bodenbelag ausmacht, sondern auch der Zustand des Untergrunds und dessen fachgerechte Verlegung. Die Anforderungen an den Untergrund sind hoch: Er muss dauerhaft trocken, eben, fest, tragfähig und rissfrei sein. Leimhersteller verkaufen Egalisierpasten für Fälle, in denen die Oberfläche eines Untergrunds von der Norm abweicht. Wenn beispielsweise ein Beton- oder Zementboden nicht vollständig eben ist, können die Dellen am schnellsten mit einer flüssigen Ausgleichspaste geglättet werden. Der Kitt wird fließfähig hergestellt und nach 5 Minuten Einwirkzeit schnell ausgegossen und weiterverarbeitet. Mit einer Gipskelle können Sie beim Zerlegen des Materials helfen.

Zusammensetzung der verwendeten Teppiche und Materialien

Die Qualität des Teppichs hängt vom verwendeten Material, der Dichte der Stangen und dem Teppichrücken ab. Die Oberfläche des Teppichs besteht heutzutage hauptsächlich aus synthetischen Fasern, da sie wenig Pflege erfordern und stark sind. Achten Sie insbesondere bei synthetischen Teppichen auf das Symbol "Antistatik", da diese bei geringer Luftfeuchtigkeit elektrostatisch aufgeladen sind. Die Entladungen sind nicht nur unangenehm, sondern können auch die Elektronik zerstören. Teppiche mit einem hohen Wollanteil in der Nutzschicht tragen aufgrund ihrer natürlichen Eigenschaften zu einem guten Raumklima bei, da die Wolle wie andere natürliche Teppichmaterialien Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen und abgeben kann. Bei gewebten Teppichen werden Untergrund und Flor oder Nutzschicht in einem Arbeitsgang zu einem Bodenbelag verwebt. Heutzutage werden Teppiche normalerweise im schnelleren Tufting-Verfahren hergestellt. Die Stangen sind hierbei in einer Bodenschicht befestigt. Bei beiden Herstellungstechniken wird zunächst eine Nutzschicht mit Garnschlingen erzeugt. Wenn diese Schlingen geschnitten werden, ändert sich die Struktur von Schlingenflor zu Schnittflor oder Velours. Generell kann man sagen: Je mehr Maschen pro Quadratzentimeter für den Teppich verwendet werden, desto dichter und hochwertiger ist der Bodenbelag und auch der Gehkomfort.

Andere Bodenbeläge

Für Linoleum-, PVC- und Vinylböden gilt grundsätzlich das Gleiche hinsichtlich des Untergrundzustands und der Verlegetechnik. Der Unterschied zwischen diesem Bodenbelag ist mit bloßem Auge kaum zu erkennen. PVC wurde im Laufe der Jahre wegen der freigesetzten Dämpfe diskreditiert. Der Vinylboden ist eine Weiterentwicklung, aber es gibt immer noch viel Skepsis. Deshalb hat der Linoleumfußboden an Beliebtheit gewonnen, auch weil die Hersteller jetzt helle Farben für gesunde Böden anbieten.

Kleben oder locker legen?

Ob Sie den Teppich lose kleben oder locker legen, hängt von der Größe des Teppichs ab. Ab 20 qm wird empfohlen, den Teppich zu verkleben. Es ist nicht so wichtig, ob der Teppich einen Latex-, Polyurethanschaum- oder Textilrücken hat. Teppich mit einem dicken Teppichrücken aus Latex ist ideal für einen Raum, da das Material weich, schwer und auch angenehm elastisch ist. Genau wie die Ersatzgrundierung für Tapeten gibt es neben dem fertigen Tauchkleber auch den sogenannten Revisionskleber. Damit verklebte Bodenbeläge können bei einer späteren Renovierung problemlos wieder entfernt werden. Der Teppich ist jedoch so deformiert, dass er beim Bewegen nicht mitgenommen und verschoben werden kann. Für Teppiche in Räumen mit einer Größe von weniger als 20 Quadratmetern und mit schweren Bodenbelägen ist es ausreichend, den Teppich an den Kanten und den Übergängen mit benachbarten Bodenbelägen mit doppelseitigem Klebeband zu befestigen.

Video: Teppichboden verlegen. HORNBACH Meisterschmiede (Februar 2020).

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