Nehmen Sie einen Heizkessel mit ausreichend heißem Wasser für Bad und Küche

Ein moderner Heizkessel sorgt nicht nur dafür, dass die Heizkörper in Ihrem Zuhause angenehm warm sind. Ein sogenannter Kombikessel liefert auch das heiße Leitungswasser für Küche, Spüle und Dusche. Stellen Sie sicher, dass Sie die richtige Wahl treffen und dass der Kauf eines Zentralheizungsgeräts nicht zu einer kalten Dusche wird. Wirtschaftlichkeit und Komfort können Hand in Hand gehen.

Als Glück sehr verbreitet war

Bis etwa 1960 war in einem normalen Haus kaum eine Zentralheizung vorhanden. Die Beheizung des Hauses erfolgte in der Regel über Kohleofen oder Ölkamin im Wohnzimmer. Möglicherweise ergänzt durch eine tragbare Petroleumheizung für eine Stunde Wärme in einem anderen Raum. Die Produktion von heißem Wasser war noch trauriger. Ein paar glückliche könnten es sich leisten, einen Elektrokessel von rund 50 Litern bei dem Energieunternehmen zu mieten. Aber die meisten durchschnittlichen Angestellten hatten nicht einmal eine Gasheizung in der Küche. Heißes Wasser wurde durch Erhitzen eines Pfeifkessels bis zur Verkaufsstelle auf dem Gasherd erhalten. Auf diese Weise können Sie die Spüle nach dem Essen in die Spüle füllen. Oder eine Wanne, um die Kinder wöchentlich zu waschen. Als Erwachsener ging man ein- oder zweimal pro Woche in das Badehaus, um dort für 15 Cent ca. 20 Minuten zu duschen.
Mit der Einführung von Erdgas in den sechziger Jahren änderten sich einige Dinge. Die Ölheizung im Wohnzimmer wurde durch eine Gasheizung ersetzt, und die meisten Leute hatten eine einfache Küchenheizung über der Küchentheke installiert. Mit diesem kleinen Geysir könnten Sie auch eine Dusche mit heißem Wasser versorgen. Einige kauften einen Gaskessel, der rund 80 Liter heißes Wasser vorrätig hielt, was natürlich mehr Komfort bot als ein so dünner Geysirstrahl aus der Dusche. Und Sie hatten auch spezielle Badgeiser, die ebenfalls in der Küche platziert wurden, aber mit Blick auf die Dusche wesentlich mehr heißes Wasser produzieren konnten als der einfache Küchen-Geysir.

Modern konform

Heutzutage sind die Möglichkeiten für heißes Wasser und damit unser Bedarf viel größer als in den spärlichen 50er Jahren des letzten Jahrhunderts. In den meisten Fällen wird unser Warmwasser für Küche, Dusche und Spüle jetzt von einem HR-Gaskessel (High-Efficiency) geliefert. In Einfamilienhäusern wird dieser Kessel normalerweise auf dem Dachboden installiert. Dies hat den Nachteil, dass es oft viele Sekunden dauert, bis das heiße Wasser die Küche erreicht. Eigentlich ein Komfortnachteil und auch eine Energieverschwendung gegenüber dem einfachen Küchenheizer aus der Vergangenheit.

Unterschiedliche Auswahlmöglichkeiten

Zentralheizungskessel gibt es in allen Größen und Kapazitäten, wenn es um Heizkörper geht. Es gibt jedoch auch Unterschiede in der Menge an heißem Wasser, die Kessel pro Zeiteinheit liefern können. Bei der Warmwasserbereitung werden die Kessel in 4 Kapazitäten (CW-Gütesiegel) unterteilt, nämlich CW-3, CW-4, CW-5 und CW-6.
Zentralheizungsgeräte mit einem solchen CW-Label (CW steht für Comfort Hot Water) erfüllen wichtige Grundanforderungen hinsichtlich Zapfschwelle, Wartezeit, Wirkungsgrad- und Temperaturgleichmäßigkeit. Das CW-Label macht deutlich, in welche Warmwasserklasse ein Kessel fällt und wofür das Gerät am besten geeignet ist. Der offizielle Rat lautet wie folgt:

Kessel mit dem Label CW-3

Geeignet für Küche, Dusche oder Bad von 100 Litern (gleichzeitige Verwendung mehrerer Wasserhähne kaum möglich).

Kessel mit CW-4-Etikett

Geeignet für Küche, Dusche oder Bad von 120 Litern (gleichzeitige Verwendung mehrerer Wasserhähne begrenzt möglich).

Kessel mit dem Label CW-5

Geeignet für Küche, Dusche oder Bad von 150 Litern (gleichzeitige Verwendung mehrerer Wasserhähne begrenzt möglich).

Kessel mit dem Label CW-6

Geeignet für Küche und Dusche gleichzeitig oder Küche und Bad gleichzeitig,
Bei den Komfortklassen CW-3 bis CW-5 merkt man es (etwas), wenn man duscht und gleichzeitig jemand anderes im Haus anfängt, heißes Wasser zu zapfen. Aber das ist natürlich nicht so schlimm, deshalb muss man sich wirklich keinen teuren Kessel mit CW-6-Zertifizierung kaufen. In der Praxis bietet ein CW-4-Heizkessel für ein durchschnittliches Einfamilienhaus bereits viel Warmwasserkomfort. Es sei denn, Sie möchten immer ein großes Bad, das sehr schnell gefüllt wird. Der Heizungsfachmann oder ein anderer Heizungsfachmann ist natürlich die beste Person für eine gute Beratung.

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