Wände streichen: Selber machen

Ob hellweiß oder farbig, ob auf Tapete oder Stuck, früher oder später müssen wir alle die Wände streichen. Malen von Wänden ist eine der häufigsten DIY-Aufgaben.

Malen Sie Ihr neues Hobby

Eine Wand zu streichen kann nicht so schwierig sein, viele Leute denken und renovieren ihr Haus mit einem Pinsel, einem Farbroller und einige malen selbst. Und sie sind nicht ganz falsch, denn das Streichen von Wänden ist einfach und macht auch Spaß. Darüber hinaus kann kein anderes Material das Erscheinungsbild und das Raumgefühl eines Hauses so schnell verändern wie die Farbe. Wenn Sie beim Streichen von Wänden ein paar Dinge berücksichtigen, werden Sie bald den traditionellen Anstrich als Ihr neues Hobby entdecken.

Vorbereitung malen

Mit ein wenig Wandfarbe können Sie das Aussehen jedes Raumes im Handumdrehen verändern. Und egal, ob Sie eine Wand oder alle Wände streichen, die Vorarbeiten und die nächsten Malschritte sind immer gleich. Lesen Sie im Folgenden alles, was Sie über Wandmalerei wissen müssen: Von der Auswahl der richtigen Pinsel und Walzen bis hin zu den Maltechniken finden Sie im Folgenden interessante Fakten und Anregungen.

Welcher Pinsel oder Roller für welchen Lack?

Pinsel und Walzen haben jeweils ihre typischen Einsatzgebiete. Für fast jede Anwendung oder Oberfläche gibt es einen speziellen Pinsel oder Farbroller, der auf die Aufgabe zugeschnitten ist, die Sie ausführen müssen.
Zum Streichen von Ecken und schwer zugänglichen Stellen wurden hauptsächlich Pinsel verwendet. Aber mit Walzen kann die Farbe gleichmäßiger sein und Sie haben keine Probleme mit losen Haaren. Heutzutage gibt es auch schmale Farbroller zum Malen von Ecken und Nähten (siehe Abbildung oben). Da die Auswahl an Malerwalzen zunimmt und auch sehr schmale Malerwalzen erhältlich sind, ersetzt dieses Werkzeug zunehmend die Arbeit des Pinsels.

Die Haare der Bürste

Wenn Sie den Pinsel bevorzugen, halten Sie Ihre Hände von Billigangeboten fern. Gerade bei diesen Pinseln fallen die Haare sehr schnell aus. Achten Sie auch auf die Beschaffenheit der Borsten: Naturborsten dürfen nur für Farben und Lacke auf Lösemittelbasis verwendet werden. Farbe auf Wasserbasis lässt das Haar weniger gut anschwellen. Pinsel mit Kunststoffhaaren sollten dagegen nicht für Farben auf Lösungsmittelbasis verwendet werden. Diese Plastikhaare lösen sich auf und beginnen zu kleben.

Kanten und Ecken streichen

Um Kanten und Ecken sauber zu malen, verwenden Sie am besten einen Pinsel mit spitz zulaufenden Pinselhaaren. Wenn Sie Bürsten und Walzen einsparen, ärgern Sie sich oft darüber, dass die Walze schnell schließt, nicht richtig rollt oder die Bürstenhaare an der Wand kleben. Nach der Arbeit müssen Walzen und Bürsten sofort gereinigt werden. Denn sobald die Farbe getrocknet ist, kann der beste und teuerste Pinsel für nichts mehr verwendet werden.

Schritt für Schritt Wände streichen

  • Kleben Sie alle angrenzenden Teile (Fußböden, Fenster, Türen) mit Klebeband oder Klebeband ab, bevor Sie mit dem Malen beginnen.
  • Abdeckfolie in den Raum legen und auf den Boden kleben;
  • Rühren Sie die gebrauchsfertige Wandfarbe in jeder gewünschten Farbe um, bevor Sie mit dem Malen beginnen.
  • Malen Sie zuerst alle Ecken des Raumes mit einem Pinsel oder einem kleinen Farbroller. Die Walze hat den Vorteil, dass Sie gleichmäßiger und weniger malen können;
  • Wenn Sie die Wände in verschiedenen Farben streichen, können Sie die angrenzende Wand mit einem länglichen Stück Pappe abdecken. Verwenden Sie nicht zu viel Farbe, da diese sonst hinter dem Karton verläuft.
  • Rollen Sie die Fellrolle für die Wandflächen gut auf dem Gitter und tragen Sie nicht zu viel Farbe auf die Wand auf. Immer "nass in nass" arbeiten;
  • Verteilen Sie die Wandfarbe horizontal und vertikal und rollen Sie zuletzt von oben nach unten.

Viel Spaß und viel Glück beim Streichen der Wände!

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