Brotbauch, abnehmen mit einer Diät ohne Weizen

Die Brotbauchdiät des amerikanischen Kardiologen William Davis lässt die Menschen abnehmen, indem sie die Kohlenhydrataufnahme drastisch reduzieren. Insbesondere Weizen ist durch die Brotbauchdiät verboten. Auf Brot und Kekse zu verzichten, ist daher die Devise und Vorsicht bei einer Reihe anderer kohlenhydrathaltiger Produkte wie Kartoffeln, Nudeln und Reis. Die Brotbauchdiät ist nicht unbestritten. Ein häufig geäußerter Einwand ist, dass er nicht durch fundierte wissenschaftliche Untersuchungen gestützt wird.

Warum kein Weizen mehr?

2012 veröffentlichte der amerikanische Kardiologe William Davis sein Buch "The Wheat Belly Book". Davis argumentiert in diesem Buch (veröffentlicht auf Niederländisch als "Broodbuik"), dass der Weizen, den wir heute essen, nicht gut für uns ist. Weizensorten wurden seit den 1950er Jahren mit mehr Gluten und schwer verdaulichem Weizenprotein entwickelt. Dieser Weizen liefert einen extra klebrigen Teig, der mit Hefe oder Backpulver besonders leicht wird und daher für die Brotindustrie lukrativ ist. Laut Davis sorgt modernes Brot dafür, dass immer mehr Menschen an einer Gluten- oder Weizenallergie leiden. Außerdem macht es dich fett, du bekommst den sogenannten "Brotbauch" daraus. Aus diesem Grund empfiehlt Davis, Brot und Kekse von unserer Speisekarte zu streichen.

Verursacht Weizen alle Arten von Störungen?

Es ist bekannt, dass immer mehr Menschen an Zöliakie, Glutenunverträglichkeit leiden. Und es ist auch bekannt, dass diese Leute keine Weizenprodukte essen dürfen. Aber laut William Davis sind die schlechten Kohlenhydrate im heutigen Weizen die Ursache für viele weitere Störungen. In seinem Buch erwähnt er alle Arten von vager Müdigkeit und Bauchbeschwerden, Typ-2-Diabetes und sogar ADHS. Menschen mit diesen Beschwerden würden sofort eine Besserung bemerken, wenn sie keinen Weizen mehr essen würden. Die medizinische Wissenschaft bezweifelt jedoch die Begründung der Behauptungen von Davis. Was erkannt wird, ist, dass es sicher nicht gefährlich ist, auf den Verzehr von Weizenprodukten zu verzichten. Wenn weniger Kohlenhydrate mehr Gemüse enthalten, kann dies sogar als gesund bezeichnet werden.

Was kann man nach der Brotbauchdiät essen?

Davis unterscheidet in seinem Buch Produkte, die wir überhaupt nicht essen dürfen, nur in Maßen und unbegrenzt.

Gar nicht essen:

  • alle arten von brot
  • Kekse
  • alle Produkte, in denen Weizen verarbeitet wird (meist verpackte Lebensmittel)

In Maßen verwenden:

  • Milchprodukte wie Milch, Joghurt und Hüttenkäse
  • Fruchtsäfte (auch 100% Fruchtsäfte)
  • Reis, Kartoffeln, Nudeln, Nudeln
  • Glutenfreie Produkte als Brotersatz
  • Hülsenfrüchte
  • Nichtweizenkörner

Unbegrenzte nutzung:

  • Gemüse
  • Rohe Nüsse und Samen
  • Öl
  • Fleisch
  • Eier
  • Käse
  • Nicht gezuckerte Gewürze (wie Senf und Salsa)
  • Gemahlener Leinsamen
  • Avocados
  • Oliven,
  • Kokosnuss
  • Kräuter
  • Ungesüßter Kakao

Funktioniert die Brotbauchdiät?

Nach Angaben des Brood Information Office ist die Ernährung von William Davis auch wissenschaftlich schlecht belegt. Der Verzehr von Weizenprodukten hat negative Auswirkungen auf die Gesundheit einer Reihe von Menschen, wie Hautausschläge, hohe Blutzuckerwerte und den von Davis so genannten Brotbauch. Es ist auch logisch, dass Sie Gewicht verlieren, wenn Sie aufhören, Weizen zu essen. Das heißt, wenn Sie vorsichtig mit anderen kohlenhydratreichen Lebensmitteln wie Kartoffeln, Reis und Nudeln sind. Das macht die Brotbauchdiät zu einer schwer zu haltenden Diät.

Jedes Pfund geht durch den Mund

Kritiker sagen, dass Sie durch die Ernährung abnehmen, weil Sie weniger Kalorien zu sich nehmen, unabhängig davon, ob es sich um Kohlenhydrate, Fette oder Zucker handelt. Ihnen zufolge gilt der Ausdruck "jedes Pfund geht durch den Mund": Sie verlieren Gewicht, wenn Sie weniger Kalorien zu sich nehmen, als Sie zu sich nehmen. Und dann ist es wirklich egal, welcher Diät Sie folgen, behaupten sie. Darüber hinaus muss jeder, der abnehmen will, genug Bewegung haben, um Kalorien zu verbrennen.

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