Sicheres Leben für Kinder und ältere Menschen - Garten und Balkon

Jeder mit seinem eigenen Garten hat spezifische Anforderungen an die Gestaltung. Einige Menschen ziehen es vor, es in einen Dschungel zu schaffen, während andere mehr in einem "Steingarten" mit Topfpflanzen sehen. Das Arbeiten im Garten kann für ältere Menschen eine sehr abwechslungsreiche, kreative und unterhaltsame Tätigkeit sein. Und die Kinder spielen dort gern. Es ist jedoch wichtig, besonders auf die Sicherheit zu achten. Mehr als fünfzehn Prozent aller Unfälle in und um das Haus ereignen sich im Garten, auf dem Balkon oder auf dem Bürgersteig vor dem Haus. Die Ursachen reichen von unebenen Fliesen bis hin zu schlecht verankerten Schaukeln. Die Gartenbeleuchtung verdient auch in dieser Hinsicht alle Aufmerksamkeit.

Inhalt


Der Garten - Entwicklungsraum für Jung und Alt

Der Garten sollte ein Entwicklungsraum für sein jung und alt. Jeder hat seine eigenen Wünsche in Bezug auf sein Design. Der Garten als Lebens- und Arbeitsraum. Wer viel Zeit am Computer verbringt, kann im Sommer eine eigene Ecke gestalten. Ein Garten kann auch sehr gut für Meditation, Yoga oder Tai Chi geeignet sein. Die meisten Kinder möchten eine Schaukel auf dem Rasen und ein Spielhaus. Junge Familien mit Kleinkindern sollten auf die Wahl der Gartenpflanzung achten und bei Bedarf mit einem Teich etwas länger warten.
Quelle: Beverlynation, Wikimedia Commons (CC BY-3.0)
Wartungsfreundlich
Ein Garten muss gepflegt werden. Je nach Layout dauert die Wartung mehr oder weniger lange. Egal wie einfach ein Garten ist, er muss gelegentlich gekehrt oder geharkt werden. Die meisten von ihnen die Älteren halte es für wichtig, den garten so pflegeleicht wie möglich zu gestalten und nicht zum sklaven des gartens zu werden. Und die (Enkel-) Kinder müssen ihren eigenen Weg gehen können.

Auf Nummer sicher gehen - auch auf dem Balkon

Das Alter der Familienmitglieder ist bei der Gestaltung eines Gartens wichtig. Diejenigen mit kleinen Kindern müssen erkennen, dass einige Pflanzen und Bäume giftig sind. Denken Sie daran, wenn Sie einen grünen Garten entwerfen. Eins Kiesgarten ist das andere Extrem. Binden Sie die Kleinen in die Gartenarbeit ein. Geben Sie ihnen zum Beispiel eine eigene Ecke mit Erdbeeren, Kirschtomaten und Radieschen. Die älteren Kinder müssen am liebsten auf dem Rasen spielen können. Wer den Platz hat, setzt zum Beispiel eine Schaukel und ein Spielhaus.

Grüne Balkonoase

Das Wort "Balkon" allein klingt in Kombination mit kleinen Kindern gefährlich. Dennoch gibt es im Internet alle möglichen Methoden, um den Balkon in eine grüne Oase zu verwandeln, in der die Kinder die Möglichkeit haben sicher kann spielen und die Natur genießen. Die nachstehende Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Um ein sicheres Lebensumfeld zu schaffen, müssen oft Engpässe für Menschen mit eingeschränkter Mobilität festgestellt werden und sie müssen in die Welt der Kleinen einsteigen.

Gartenwege und Gartengeräte

Die Stolpergefahr lauert immer für ältere Menschen. Fragen Sie ggf. nach Beratung um den garten pflegeleicht und sicher zu machen.
  • Machen Sie den Gartenweg so geräumig wie möglich, vorzugsweise breiter als ein Meter.
  • Wählen Sie große Fliesen zum Verlegen der Wege. Keine Vokale oder Felsbrocken.
  • Lose, wackelige und unebene Bürgersteige verursachen Stürze, insbesondere bei Senioren, die Schwierigkeiten beim Gehen haben.
  • Sorgen Sie für eine gute Gartenbeleuchtung. Machen Sie einen Lichtpunkt an der Hintertür.
  • Es ist besser, einen abfallenden Pfad zu haben, als Höhenunterschiede mit Stufen auszugleichen.
  • Hohe Blütenränder sind pflegeleicht; weniger bücken müssen.
  • Lassen Sie Harken, Spaten, Hacken und andere Gartengeräte nicht im Garten, sondern lagern Sie sie nach Gebrauch.
  • Lassen Sie Kinder nicht mit Gartenwerkzeugen und schon gar nicht mit Elektrogeräten wie Heckenschere oder Kettensäge.
  • Halten Sie Kinder fern, wenn das Gras geschnitten ist.
Quelle: Orchideen lieben Regenwasser, Flickr (CC BY-2.0)

Teiche und Grills

Der Teich ist einer Gefahrenzone für kleine Kinder. Der Grill verursacht auch jeden Sommer viele Verbrennungen durch Unachtsamkeit.
  • Bauen Sie keinen Teich, solange die Kinder klein sind.
  • Legen Sie gegebenenfalls einen Zaun um den Teich. Oder legen Sie ein Gitter darauf, wenn es sich um ein kleines Teichbecken handelt. Ein flacher Teich birgt übrigens auch die Gefahr des Ertrinkens für Kleinkinder.
  • Passen Sie beim Grillen auf. Besonders gefährlich wird es, wenn Kleinkinder und Kinder im Vorschulalter herumlaufen. Die Kombination von Kindern, Feuer und heißem Öl muss immer vermieden werden.
  • Lassen Sie einen Grill niemals unbeaufsichtigt, wenn Kinder spielen.
  • Bilden Sie eine Grenze zwischen den Kindern und dem Grill. Lassen Sie sie nicht im Garten Bälle oder Fahrräder spielen, solange Sie grillen.
  • Achten Sie immer auf Kinder in einem Schwimmbad.
  • Lassen Sie kleine Kinder niemals alleine im Schuppen, in dem die (Garten-) Werkzeuge, Farben, Verdünner und Lösungsmittel aufbewahrt werden.

Pflanzen und Sandkasten

Platz eins Sandkasten an einem ruhigen Ort im Garten. Nicht in voller Sonne, aber auch nicht in einer dunklen Ecke. Achten Sie auf giftige Pflanzen. Kleinkinder haben alles in den Mund genommen, auch die giftigen Beeren von Hecken.
  • Einige Pflanzen, Blumen und Bäume sind giftig. Dies gilt zum Beispiel für die Samen des goldenen Regens, aber auch für die Beeren der Eibe und den grünen und bunten Liguster.
  • Achten Sie bei einem hölzernen Sandkasten darauf, dass keine Splitter herausragen. Stellen Sie Gras um den Sandkasten herum bereit oder legen Sie Gummifliesen darauf.
  • Halten Sie die Gartentore verschlossen. Dies verhindert, dass kleine Kinder in einem unbewachten Moment auf die Straße rennen.
  • Schaukel richtig verankern. Gummifliesen darunter legen. Das verhindert Unfälle.
Quelle: Per Palmkvist Knudsen, Wikimedia Commons (CC BY-SA-2.5)

Balkon und Außenbeleuchtung

Ein Kind, das vom Balkon fällt oder nur gerettet werden kann. Es ist der Albtraum von allen Eltern und Betreuer. Trotzdem ereignen sich solche Unfälle.
  • Achten Sie darauf, wo Sie die großen Blumenkästen platzieren, für Kinder sind sie handliche Stufen.
  • Stellen Sie sicher, dass die vertikalen (!) Balkongitter nahe genug beieinander liegen (max. 10 cm).
  • Beenden Sie den Balkon mit Plexiglasplatten oder anderem starken Material.
  • Stellen Sie keine giftigen Blumen oder Pflanzen wie Narzissen auf den Balkon. Kleinkinder werden es probieren. Fragen Sie nach Ratschlägen zur Balkonbepflanzung.
  • Sind die Außentüren (vorne und hinten) ausreichend beleuchtet? Montieren Sie gegebenenfalls einen Bewegungsmelder. Das Licht schaltet sich dann automatisch ein und aus.
  • Achten Sie auf lose und unebene Bürgersteigkacheln an der Vordertür. Die Schritte sind auch berüchtigt. Für Senioren stellen sie eine echte Stolpergefahr dar. Besonders im Herbst wegen Moos und nassen Blättern.

Lassen Sie Ihren Kommentar