Unter Stolz leiden?

Es kann ein hochmütiger Gedanke sein zu glauben, dass Sie nicht vom Stolz geplagt werden. Bescheidenes Verhalten kann auch eine clevere Art sein, Komplimente zu erhalten. Es gibt auch Typen, die sich stolz verhalten. Es gibt viele Synonyme für Stolz: Stolz, Vermutung, Selbstachtung, Selbsttäuschung, Vorstellungskraft, Einbildung, Selbstgefälligkeit und Selbstüberschätzung. Es ist schwierig, bei einem Geburtstagsbesuch neben einer Person zu sitzen, die eine großartige Zeit mit sich selbst hatte. Ein bekanntes Sprichwort lautet: Stolz kommt vor dem Fall.

Kann jemand stolz sein?

Sozialarbeiter können uns raten, dass wir stolz auf uns sein sollten. Wir werden ermutigt, uns selbst zu respektieren und nicht weniger an uns selbst zu denken, da viele Menschen unter Minderwertigkeitsgefühlen leiden. Ein Therapeut sagte:Ein Mensch kann in Bezug auf seine Begabungen bescheiden sein und muss in Bezug auf seine Defizite bescheiden sein". Unmoral kann sich jedoch negativ auf andere auswirken. Ein Kind braucht eine positive Bestätigung, aber es kann auch brechen, wenn wir das Kind auf einen Sockel stellen. Jeder Mensch hat seine Grenzen. Jeder Mensch und jedes Kind braucht die Gaben von andere wachsen und leben. Die Gaben sind Talente von Menschen komplementär, das heißt, wir brauchen uns dringend und ergänzen uns.

Selbstwertgefühl

Sich selbst zu lieben und ein gesundes Gefühl für sich selbst zu haben, ist wichtig. Wer sich selbst nicht liebt und akzeptiert, kann im Umgang mit anderen große Probleme haben. Es geht darum, wie diese Selbstachtung zustande kommt. Wenn wir denken, wir haben alles großartig gemacht, sind wir bald auf der Spur des Stolzes und das scheint leider der naheliegendste Weg zu sein, um Selbstwertgefühl aufzubauen.
Natürlich können wir stolz auf unsere Kinder sein und auf das, was wir im Leben erreicht haben. Das ist eigentlich mehr Dankbarkeit dann stolz. Es ist gut, dass die Menschen das Beste aus sich herausholen und ihre Talente einsetzen, um im Leben voranzukommen. Aber zur gleichen Zeit erkennen, dass es eins ist Geschenk ist oft eine gute Portion Glück.
Demut ist der beste Weg, um Selbstwertgefühl und Selbstwertgefühl aufzubauen. Selbst wenn Sie viel erreicht haben und über viele Kapazitäten verfügen, müssen Sie sich bewusst sein, dass Sie eine verletzliche und vorübergehende Person mit Fehlern sind.

Stolz ist der Grund für viel Elend

Die Griechen verwendeten das Wort Stolz (übertriebener Stolz, Brutalität, Frechheit): Hybris. In den altgriechischen Tragödien und Mythen wird Hybris für Menschen verwendet, die sich in ihre eigene Täuschung verwickelt haben und so den Zorn der Götter erregen. Hybris verstößt gegen die Ordnung der Götter und wird radikal bestraft. Der Hochmütige steht vor seinem Untergang, während er selbst nicht bemerkt, dass es seine eigene Schuld ist.
Die Wurzel des Stolzes ist, dass eine Person sich niemandem unterwerfen und alles selbst bestimmen möchte.
Quelle: Caravaggio, Wikimedia Commons (gemeinfrei)

Narzissmus

Narzisstinnen geben immer jemand anderem die Schuld. Sie haben es immer gut gemacht und haben wenig oder keine Selbstreflexion. Narzisse verliebte sich in sich selbst und konnte keine liebevollen Beziehungen mit anderen eingehen. Er wollte sich im gespiegelten Wasser küssen und am Ende blieb nichts von ihm übrig. NarzisstInnen konzentrieren sich voll und ganz auf sich selbst und stören Ehen, Familien und Gemeinschaften.
Ein Narzisst mag Aufmerksamkeit und übertreibt seine eigene Leistung. Er weiß angeblich alles besser und ignoriert die Meinung eines anderen. Er kann charmant und hart sein, so dass sein Verhalten unvorhersehbar ist. Er kann Kritik nicht ausstehen und wenn er Fehler macht, wird er sich wie ein Opfer verhalten. Wenn Sie mit einem Narzisst sprechen, schaut er oft in die andere Richtung, seine Augen sind auf den Raum gerichtet und es gibt keinen wirklichen Kontakt. Narzisstinnen kennen keine herzlichen menschlichen Beziehungen und geraten schließlich in Isolation, nur dass sie es selbst nicht erkennen. Sie sehen den Splitter im Auge des anderen, aber nicht den Strahl im eigenen Auge. Dies ist eine schwere psychische Störung, die Heilung erfordert. Ein Besuch bei einem Psychologen oder Psychiater ist dann erforderlich.

Gib Fehler zu

Es fällt den Menschen schwer, Fehler zu bekennen. Die Leute zeigen lieber auf andere, auf die Medien, auf die Umstände. Wir leben in einer Kultur von: Jeder ist schuld, außer dir! Ein guter Führer muss auch den Mut haben, seine Schwächen zu zeigen. Das macht einen Menschen nicht schwächer, sondern stärker!

Verletzlicher Ruf

Wir können unseren Ruf durch Vergleich mit anderen aufbauen. Stolz ist der Wunsch, auf andere herabzusehen. Du findest dich vielleicht nicht perfekt, aber du betrachtest dich trotzdem als besser als der andere. Das Leben ist dann ein großes Wettbewerb. Dies führt normalerweise zu einem Bruch mit Mitmenschen. Der Stolz kann es nicht ertragen, den ersten Platz einem anderen zu überlassen.
Es ist von Vorteil, die eigenen Defizite und Schwachstellen zu erkennen. Wer auf seine eigenen Gaben, Status und bestimmte Besitztümer kauft, kann manchmal sehr tief fallen. Eine gute Firma kann bankrott gehen und wohin geht ein Mensch mit all seinen großartigen Geschichten?

Nimm nicht am Wettbewerb teil

Die Menschen müssen aufhören, sich an die erste Stelle zu setzen. "Demut bedeutet, weniger an sich selbst zu denken, nicht weniger an sich selbst" (C.S. Lewis). In Bescheidenheit und im Bewusstsein der Selbstverwundbarkeit müssen wir nicht unseren Selbstwert verlieren. Was bedeutet das für den Alltag? Dass wir nicht mehr am kindlichen Wettbewerb teilnehmen, um etwas vorzuschlagen. Wir geben anderen Menschen Raum, um sie selbst zu sein. Es geht dann nicht mehr nur um uns.

Video: Warnung vor geistlichem Stolz - Peter Schild (Januar 2020).

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