Leben mit Krebs: Darmkrebs

Darmkrebs ist relativ häufig, mehr als 12.000 Fälle pro Jahr. Es gibt zwei Formen von Darmkrebs. Es gibt verschiedene Ursachen für Darmkrebs. Die Symptome sind vielfältig, einschließlich eines weiteren Stuhlgangs. Chirurgie wird am häufigsten zur Bekämpfung von Krebs eingesetzt. Die Prognose ist moderat. Leben mit Krebs: Darmkrebs.

Arten von Darmkrebs

Darmkrebs tritt am häufigsten im Dickdarm (8.400 Fälle pro Jahr) und im Rektum (200 Fälle pro Jahr) auf. Diese beiden Formen von Darmkrebs betreffen hauptsächlich Menschen über 60 Jahren. Krebs des Dünndarms ist seltener, etwa 150 Menschen pro Jahr. Darmkrebs ist am häufigsten bei Menschen ab 45 Jahren. Krebs am Anus ist selten und betrifft Menschen über 90 Jahre.

Ursache von Krebs

  • Übergewicht in Kombination mit zu wenig Bewegung spielt eine Rolle bei der Entstehung von Darmkrebs.
  • Raucher und Menschen, die Alkohol konsumieren, haben ein erhöhtes Risiko, an Krebs zu erkranken.
  • Bestimmte Ernährungsgewohnheiten, wie das Essen von rotem Fleisch. Fast alles ist rotes Fleisch, außer Hühnchen.
  • Ein erblicher Faktor spielt bei 5-10% der Menschen mit Dickdarmkrebs eine Rolle.
  • Darmerkrankungen erhöhen das Risiko für Dickdarmkrebs wie Morbus Crohn, Dickdarmpolypen und Colitis ulcerosa.

Symptome

Ein wichtiges Symptom für Dickdarmkrebs ist eine plötzliche Veränderung des Stuhlmusters: Menschen müssen mehr oder weniger oft auf die Toilette gehen, und der Stuhl verändert seine Dicke oder Farbe. Wenn dies so bleibt, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Blut im Stuhl kann auf Dickdarmkrebs hinweisen. Manchmal wird auch Schleim im Stuhl beobachtet. Einige Patienten sind anhaltend müde. Es kommt auch vor, dass die Leute denken, sie müssten auf die Toilette und nichts kommt. Oder man war auf der Toilette und hat das Gefühl, dass man wieder gehen muss. Bauchschmerzen und Völlegefühl sind ebenfalls Beispiele für die Symptome. Gewichtsverlust tritt manchmal auf.

Behandlung

  • Strahlung wird oft verwendet, wenn sich der Tumor im Rektum befindet. Die Bestrahlung wird auch in Kombination mit einer Operation angewendet. Elektronenstrahlung wird durch äußere Bestrahlung erzeugt. Dies zielt auf den Tumor ab, wobei die Strahlung die Krebszellen schädigt. Krebszellen können sich nicht leicht erholen und sterben normalerweise ab. Gesunde umliegende Zellen sind ebenfalls betroffen, werden sich aber schnell erholen. Nebenwirkungen der Bestrahlung sind häufig: Müdigkeit, weniger Appetit, weniger Sexualtrieb, Übelkeit und Haarausfall. Es kann auch innere Strahlung verwendet werden, dies geschieht von innen. Bei der inneren Bestrahlung wird radioaktives Material in oder in der Nähe des Tumors eingebracht, um die Krebszellen abzutöten. Das Material kann temporär platziert oder beim Tumor belassen werden.
  • Operation: Die meisten Dickdarmkrebsarten werden operativ behandelt. Hierdurch wird der betroffene Teil des Darms entfernt. Dies wird oft mit Strahlung kombiniert.
  • Chemische Behandlung: Diese Methode wird häufig bei Metastasen angewendet. Es kann auch gegen Dickdarmkrebs bei Erwachsenen angewendet werden, der sich noch nicht ausgebreitet hat. Eine Chemotherapie besteht aus einer Reihe von chemisch verarbeiteten Medikamenten mit dem Ziel, die Krebszellen zu vergiften. Auch gesunde Zellen sind davon betroffen, erholen sich aber in der Regel wieder. Nebenwirkungen der Chemotherapie sind häufig: Müdigkeit, weniger Appetit, weniger Sex, Übelkeit und Haarausfall.

Überleben

Das Fünfjahresüberleben, dh die Zahl der Patienten, die fünf Jahre nach Diagnose und Behandlung noch leben, ist wie folgt:
  • Überleben ist 50-55%

Bitte beachten Sie: Die Zahlen sind Durchschnittswerte und es können daraus keine Rechte abgeleitet werden.

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Video: Darmkrebs - Der Weg eines Patienten (Januar 2020).

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