Sicheres Fahren im Schnee

Ab dem Moment, in dem unser Land durch Schnee wieder weiß wird, steigt die Zahl der Unfälle. Glücklicherweise handelt es sich dabei oft um relativ harmlose, rutschige Partys, so die Untersuchung von Veilig Verkeer Nederland. Manchmal haben diese Unfälle jedoch schwerwiegende Folgen, die Sie lieber verhindern möchten. Mit diesen Tipps fahren Sie sicherer und sind besser auf die Eigenschaften von Schnee im Verkehr vorbereitet.

Bremsweg

Bei nasser Fahrbahn ist der Bremsweg doppelt so lang wie bei einer normalen, trockenen Fahrbahn. Befindet sich Schnee auf der Straße, ist dieser Bremsweg doppelt so lang. Mit anderen Worten, bei Schnee auf der Straße ist der Bremsweg viermal länger als bei trockener Fahrbahn. Um darauf vorbereitet zu sein, ist es ratsam, die Geschwindigkeit anzupassen und niedriger als gewöhnlich zu halten. Es ist am besten, den Abstand zu Ihrem Vorgänger erheblich zu vergrößern. In Anbetracht der obigen Berechnung müssen Sie die Entfernung von 2 Sekunden zu einer Entfernung von 8 Sekunden machen. Auf der Autobahn ist es ratsam, so weit wie möglich auf der rechten Spur zu fahren. Wenn der Verkehr plötzlich aufhört, können Sie trotzdem auf die Notspur wechseln und weiterfahren.

Senden

Wenn Sie im Schnee fahren, bemerken Sie manchmal, dass Sie die Lenkung kaum kontrollieren können. Vor allem Autos mit Frontantrieb will mal in der Kurve geradeaus fahren. Wenn der Straßenbelag falsch ist (der Straßenbelag sinkt an der Außenseite der Kurve), verlieren Sie sehr schnell die Kontrolle über das Auto. In diesem Moment müssen Sie das Gaspedal loslassen, aber seien Sie vorsichtig mit den Bremsen. Wenn Sie bremsen, kann das Auto komplett unter Ihnen durchrutschen. Durch Anziehen der Handbremse gleitet die Rückseite so, dass das Auto (wenn alles gut geht) automatisch mit der Nase in die richtige Richtung zeigt. Es ist besser, dies zu verhindern und lange vor dem Abbiegen zu verlangsamen und zu schalten. Ein zu starkes Drehen des Rades ist nicht sinnvoll und wenig sinnvoll. Bei Fahrzeugen mit Hinterradantrieb geht es ums Kuppeln, Gegenlenken und Bremsen.

Ausrutschen

Die Chance, dass Sie mit Schnee in den Schnee rutschen, ist viel größer als bei trockenem Sommerwetter. Wenn es rutschig ist, ist es besser, nicht stark zu lenken, zu beschleunigen oder zu bremsen. Oft ist ein Ausrutscher das Ergebnis eines plötzlichen Manövers. Wenn Sie zu rutschen beginnen, lassen Sie zuerst das Gas und die Bremse vollständig los und bremsen Sie vorsichtig erneut. Befindet sich das Auto noch in einer Schräglage, treten Sie die Kupplung ein und lenken Sie weiter, wohin Sie möchten. Auch wenn Sie gerade auf ein Hindernis stoßen, ziehen Sie niemals die Bremse an! Sie können nur versuchen, das Hindernis durch Lenken zu umgehen. Im Winter können Sie sich im Notfall sogar entscheiden, ob die Bergwand oder die Schneesperre als Bremse dienen soll.

Winterreifen

In den Niederlanden sind Winterreifen nicht obligatorisch, aber angesichts des Winters ist es ratsam. Dank der speziellen Form des Winterreifens, der das Wasser unter dem Reifen ablässt, verringert ein Winterreifen das Aquaplaning-Risiko.
Das Profil eines Winterreifens ist viel tiefer als das eines Sommerreifens. Deshalb hat ein Winterreifen einen viel besseren Grip. Das Profil eines Winterreifens hat viel mehr Lamellen als ein Sommerreifen, so dass er im Schnee mehr Grip hat. Ein Winterreifen verfügt über eine spezielle Gummimischung mit Silica, die sich den kalten Temperaturen anpasst und für mehr Bremskraft sorgt. Es ist also auf jeden Fall ratsam, an den Wintertagen Winterreifen unter Ihr Auto zu legen. Diese Winterreifen können mehrere Jahre lang verwendet werden, wenn Sie sie nur an den Wintertagen verwenden.

Video: A40: Nachtfahrt bei Schnee und Glätte Teil 2 - Sicheres Fahren auf glatter Straße (April 2020).

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