Das Fußwaschmittel und das Abendessen

Das Abendmahl wird in Johannes nicht beschrieben. John beschreibt stattdessen das Fußwaschen. Was ist der Hintergrund? Und warum entspricht das Fußwaschen dem Abendmahl, wie es in den anderen drei Büchern beschrieben wird?

Das Fußwaschen

Nach dem Abendessen steht Jesus auf, zieht sich aus und zieht dann ein weißes, nahtloses Leinengewand an. In dieser Eigenschaft steht er als auferstandener Herr da. Es ist eine Darstellung dessen, was kommen wird. Ein nahtloser Teppich ist ein perfektes Kleidungsstück und die Farbe Weiß steht für makellos und sauber. Leinen ist auch eine Darstellung von Neuem. Leinen wird aus Flachs hergestellt und nach der Verarbeitung zu Leinen. Neu Wolle bleibt Wolle und Baumwolle bleibt Baumwolle.
In der Eigenschaft des auferstandenen Herrn beginnt Jesus, die Füße seiner Jünger zu waschen. Nur Peter protestiert. Er sagt, wenn er gewaschen werden muss, dann komplett. Jesus sagt zu ihm. Wenn du an mich glaubst, bist du rein. Nur die Füße, die gereinigt werden müssen. Auf diese Weise zeigt Jesus an, dass ein Gläubiger in Gottes Augen rein ist. Und der Weg, den der Gläubige geht, ist nicht immer sauber. Aber Gott gewährt ihm diese Fehler nicht, er wäscht sie weg.

Vergleich mit dem Abendmahl

Das Abendessen findet am selben Abend statt. Auch dort teilt Jesus das Brot und den Wein als Bild des auferstandenen Herrn. Das Brot ist ein Symbol seines Körpers, zu dem der Gläubige gehört. Der Wein ist ein Symbol seines Blutes, das dem Gläubigen Leben gibt. Eine der Hauptfunktionen von Blut ist die reinigende Wirkung. Es entfernt den Abfall und liefert anschließend Sauerstoff.
Schöne Symbolik, an die man während der Osterzeit unbedingt denken sollte. Christus ist auferstanden und wäscht die Füße und teilt das Brot und den Wein. All dies für den Gläubigen, der erkennen kann, dass er frei von Sünde und unsterblich ist. Denn der Gläubige nimmt am Leib des Herrn teil und ist unsterblich.

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