Torastudie 42: Joseph nach Ägypten - Genesis (37: 1-35)

Die Geschichte über Joseph ist in 1. Mose 37: 1-35 zu finden. Joseph wurde von seinen Brüdern verachtet, weil er von seinem Vater Jacob geführt wurde. Als er Träume erzählte, in denen klar wurde, dass sich die Brüder eines Tages vor ihm verneigen würden, war das Maß voll. Als Joseph sie eines Tages auf dem Feld besuchen kommt, werfen sie ihn in einen Brunnen. Als später eine Karawane vorbeikommt, ziehen die Brüder Joseph aus dem Brunnen und verkaufen ihn. Joseph landet in kürzester Zeit in Ägypten.

Genesis 37: 1-35

Jakob lebte jedoch im Land der Unbekannten seines Vaters, im Land Kanaan. Dies ist die Geschichte Jakobs. Joseph, siebzehn Jahre alt - er war also noch jung mit seinen Brüdern, den Söhnen Bilhas und den Söhnen Silpas, den Frauen seines Vaters, die die Schafe hüten. Und Joseph teilte ihrem Vater böses Gerücht über sie mit ... Und sie sahen ihn von weitem. Aber bevor er zu ihnen kam, schmiedeten sie ihn, um ihn zu töten ... Als Midianiter, Kaufleute, vorbeikamen, zogen sie Joseph auf, holten ihn aus dem Brunnen und verkauften ihn für zwanzig Silberlinge an die Ismaeliter. und diese brachten Joseph nach Ägypten. Als Ruben zum Brunnen kam, war Josef nicht im Brunnen ... Und Jakob zerriss seinen Mantel, legte ein Trauerkleid auf seine Hüften und trauerte lange um seinen Sohn. Alle seine Söhne und alle seine Töchter taten ihr Bestes, um ihn zu trösten, aber er weigerte sich, getröstet zu werden und sagte: Nein, ich werde im Reich der Toten um meinen Sohn trauern. Und sein Vater weinte um ihn.

Der hebräische Text lautet:

א וַיֵּשֶׁב יַעֲקֹב בְּאֶרֶץ מְגוּרֵי אָבִיו בְּאֶרֶץ כְּנָעַן. ב אֵלֶּה תֹּלְדוֹת יַעֲקֹב יוֹסֵף בֶּן-שְׁבַע-עֶשְׂרֵה שָׁנָה הָיָה רֹעֶה אֶת-אֶחָיו בַּצֹּאן וְהוּא נַעַר אֶת-בְּנֵי בִלְהָה וְאֶת-בְּנֵי זִלְפָּה נְשֵׁי אָבִיו וַיָּבֵא יוֹסֵף אֶת-דִּבָּתָם רָעָה אֶל-אֲבִיהֶם. ג וְיִשְׂרָאֵל אָהַב אֶת-יוֹסֵף מִכָּל-בָּנָיו כִּי-בֶן-זְקֻנִים הוּא לוֹ וְעָשָׂה לוֹ כְּתֹנֶת פַּסִּים. ד וַיִּרְאוּ אֶחָיו כִּי-אֹתוֹ אָהַב אֲבִיהֶם מִכָּל-אֶחָיו וַיִּשְׂנְאוּ אֹתוֹ וְלֹא יָכְלוּ דַּבְּרוֹ לְשָׁלֹם. ה וַיַּחֲלֹם יוֹסֵף חֲלוֹם וַיַּגֵּד לְאֶחָיו וַיּוֹסִפוּ עוֹד שְׂנֹא אֹתוֹ. ו וַיֹּאמֶר אֲלֵיהֶם שִׁמְעוּ-נָא הַחֲלוֹם הַזֶּה אֲשֶׁר חָלָמְתִּי. ז וְהִנֵּה אֲנַחְנוּ מְאַלְּמִים אֲלֻמִּים בְּתוֹךְ הַשָּׂדֶה וְהִנֵּה קָמָה אֲלֻמָּתִי וְגַם-נִצָּבָה וְהִנֵּה תְסֻבֶּינָה אֲלֻמֹּתֵיכֶם וַתִּשְׁתַּחֲוֶיןָ לַאֲלֻמָּתִי. ח וַיֹּאמְרוּ לוֹ אֶחָיו הֲמָלֹךְ תִּמְלֹךְ עָלֵינוּ אִם-מָשׁוֹל תִּמְשֹׁל בָּנוּ וַיּוֹסִפוּ עוֹד שְׂנֹא אֹתוֹ עַל-חֲלֹמֹתָיו וְעַל-דְּבָרָיו. ט וַיַּחֲלֹם עוֹד חֲלוֹם אַחֵר וַיְסַפֵּר אֹתוֹ לְאֶחָיו וַיֹּאמֶר הִנֵּה חָלַמְתִּי חֲלוֹם עוֹד וְהִנֵּה הַשֶּׁמֶשׁ וְהַיָּרֵחַ וְאַחַד עָשָׂר כּוֹכָבִים מִשְׁתַּחֲוִים לִי. י וַיְסַפֵּר אֶל-אָבִיו וְאֶל-אֶחָיו וַיִּגְעַר-בּוֹ אָבִיו וַיֹּאמֶר לוֹ מָה הַחֲלוֹם הַזֶּה אֲשֶׁר חָלָמְתָּ הֲבוֹא נָבוֹא אֲנִי וְאִמְּךָ וְאַחֶיךָ לְהִשְׁתַּחֲו‍ֹת לְךָ אָרְצָה. יא וַיְקַנְאוּ-בוֹ אֶחָיו וְאָבִיו שָׁמַר אֶת-הַדָּבָר. יב וַיֵּלְכוּ אֶחָיו לִרְעוֹת אֶת-צֹאן אֲבִיהֶם בִּשְׁכֶם. יג וַיֹּאמֶר יִשְׂרָאֵל אֶל-יוֹסֵף הֲלוֹא אַחֶיךָ רֹעִים בִּשְׁכֶם לְכָה וְאֶשְׁלָחֲךָ אֲלֵיהֶם וַיֹּאמֶר לוֹ הִנֵּנִי. יד וַיֹּאמֶר לוֹ לֶךְ-נָא רְאֵה אֶת-שְׁלוֹם אַחֶיךָ וְאֶת-שְׁלוֹם הַצֹּאן וַהֲשִׁבֵנִי דָּבָר וַיִּשְׁלָחֵהוּ מֵעֵמֶק חֶבְרוֹן וַיָּבֹא שְׁכֶמָה. טו וַיִּמְצָאֵהוּ אִישׁ וְהִנֵּה תֹעֶה בַּשָּׂדֶה וַיִּשְׁאָלֵהוּ הָאִישׁ לֵאמֹר מַה-תְּבַקֵּשׁ. טז וַיֹּאמֶר אֶת-אַחַי אָנֹכִי מְבַקֵּשׁ הַגִּידָה-נָּא לִי אֵיפֹה הֵם רֹעִים. יז וַיֹּאמֶר הָאִישׁ נָסְעוּ מִזֶּה כִּי שָׁמַעְתִּי אֹמְרִים נֵלְכָה דֹּתָיְנָה וַיֵּלֶךְ יוֹסֵף אַחַר אֶחָיו וַיִּמְצָאֵם בְּדֹתָן. יח וַיִּרְאוּ אֹתוֹ מֵרָחֹק וּבְטֶרֶם יִקְרַב אֲלֵיהֶם וַיִּתְנַכְּלוּ אֹתוֹ לַהֲמִיתוֹ. יט וַיֹּאמְרוּ אִישׁ אֶל-אָחִיו הִנֵּה בַּעַל הַחֲלֹמוֹת הַלָּזֶה בָּא. כ וְעַתָּה לְכוּ וְנַהַרְגֵהוּ וְנַשְׁלִכֵהוּ בְּאַחַד הַבֹּרוֹת וְאָמַרְנוּ חַיָּה רָעָה אֲכָלָתְהוּ וְנִרְאֶה מַה-יִּהְיוּ חֲלֹמֹתָיו. כא וַיִּשְׁמַע רְאוּבֵן וַיַּצִּלֵהוּ מִיָּדָם וַיֹּאמֶר לֹא נַכֶּנּוּ נָפֶשׁ. כב וַיֹּאמֶר אֲלֵהֶם רְאוּבֵן אַל-תִּשְׁפְּכוּ-דָם הַשְׁלִיכוּ אֹתוֹ אֶל-הַבּוֹר הַזֶּה אֲשֶׁר בַּמִּדְבָּר וְיָד אַל-תִּשְׁלְחוּ-בוֹ לְמַעַן הַצִּיל אֹתוֹ מִיָּדָם לַהֲשִׁיבוֹ אֶל-אָבִיו. כג וַיְהִי כַּאֲשֶׁר-בָּא יוֹסֵף אֶל-אֶחָיו וַיַּפְשִׁיטוּ אֶת-יוֹסֵף אֶת-כֻּתָּנְתּוֹ אֶת-כְּתֹנֶת הַפַּסִּים אֲשֶׁר עָלָיו. כד וַיִּקָּחֻהוּ וַיַּשְׁלִכוּ אֹתוֹ הַבֹּרָה וְהַבּוֹר רֵק אֵין בּוֹ מָיִם. כה וַיֵּשְׁבוּ לֶאֱכָל-לֶחֶם וַיִּשְׂאוּ עֵינֵיהֶם וַיִּרְאוּ וְהִנֵּה אֹרְחַת יִשְׁמְעֵאלִים בָּאָה מִגִּלְעָד וּגְמַלֵּיהֶם נֹשְׂאִים נְכֹאת וּצְרִי וָלֹט הוֹלְכִים לְהוֹרִיד מִצְרָיְמָה. כו וַיֹּאמֶר יְהוּדָה אֶל-אֶחָיו מַה-בֶּצַע כִּי נַהֲרֹג אֶת-אָחִינוּ וְכִסִּינוּ אֶת-דָּמוֹ. כז לְכוּ וְנִמְכְּרֶנּוּ לַיִּשְׁמְעֵאלִים וְיָדֵנוּ אַל-תְּהִי-בוֹ כִּי-אָחִינוּ בְשָׂרֵנוּ הוּא וַיִּשְׁמְעוּ אֶחָיו. כח וַיַּעַבְרוּ אֲנָשִׁים מִדְיָנִים סֹחֲרִים וַיִּמְשְׁכוּ וַיַּעֲלוּ אֶת-יוֹסֵף מִן-הַבּוֹר וַיִּמְכְּרוּ אֶת-יוֹסֵף לַיִּשְׁמְעֵאלִים בְּעֶשְׂרִים כָּסֶף וַיָּבִיאוּ אֶת-יוֹסֵף מִצְרָיְמָה. כט וַיָּשָׁב רְאוּבֵן אֶל-הַבּוֹר וְהִנֵּה אֵין-יוֹסֵף בַּבּוֹר וַיִּקְרַע אֶת-בְּגָדָיו. ל וַיָּשָׁב אֶל-אֶחָיו וַיֹּאמַר הַיֶּלֶד אֵינֶנּוּ וַאֲנִי אָנָה אֲנִי-בָא. לא וַיִּקְחוּ אֶת-כְּתֹנֶת יוֹסֵף וַיִּשְׁחֲטוּ שְׂעִיר עִזִּים וַיִּטְבְּלוּ אֶת-הַכֻּתֹּנֶת בַּדָּם. לב וַיְשַׁלְּחוּ אֶת-כְּתֹנֶת הַפַּסִּים וַיָּבִיאוּ אֶל-אֲבִיהֶם וַיֹּאמְרוּ זֹאת מָצָאנוּ הַכֶּר-נָא הַכְּתֹנֶת בִּנְךָ הִוא אִם-לֹא. לג וַיַּכִּירָהּ וַיֹּאמֶר כְּתֹנֶת בְּנִי חַיָּה רָעָה אֲכָלָתְהוּ טָרֹף טֹרַף יוֹסֵף. לד וַיִּקְרַע יַעֲקֹב שִׂמְלֹתָיו וַיָּשֶׂם שַׂק בְּמָתְנָיו וַיִּתְאַבֵּל עַל-בְּנוֹ יָמִים רַבִּים. לה וַיָּקֻמוּ כָל-בָּנָיו וְכָל-בְּנֹתָיו לְנַחֲמוֹ וַיְמָאֵן לְהִתְנַחֵם וַיֹּאמֶר כִּי-אֵרֵד אֶל-בְּנִי אָבֵל שְׁאֹלָה וַיֵּבְךְּ אֹתוֹ אָבִיו.

Genesis 37: 1

Jakob lebte jedoch im Land seines Vaters, im Land Kanaan.
leise leben:
Jacob wollte in Frieden leben, aber Josephs Todeskampf ergriff ihn. Denn wenn die Gerechten in Ruhe leben wollen, sagt Gott: "Ist es nicht genug für die Gerechten, was für sie in der kommenden Welt vorbereitet ist, dass sie auch um ein ruhiges Leben in dieser Welt bitten?"

Genesis 37: 2

Dies sind die Gattungen Jacob: Joseph siebzehn Jahre alt ...
Warum Joseph?:
Sollte es nicht heißen: "Dies sind die Familien Jakobs: Ruben usw?" Warum Joseph?
Weil alles, was mit Jacob geschah, mit Joseph geschah. So wie Jakob beschnitten geboren wurde, wurde Josef beschnitten geboren. wie Jakobs Mutter unfruchtbar war, so war Josephs Mutter unfruchtbar; So wie Jakobs Mutter Schwierigkeiten bei der Geburt hatte, hatte Josephs Mutter Schwierigkeiten bei der Geburt. So wie Jakobs Mutter zwei Söhne gebar, gebar Josephs Mutter zwei Söhne. wie Jakob von seinem Bruder gehasst wurde; und Joseph wurde von seinen Brüdern gehasst; wie Jacobs Bruder ihn zu töten suchte, so suchten Josephs Brüder ihn zu töten.
Jakob war ein Hirte und Joseph war ein Hirte, Jakob wurde verfolgt und Joseph wurde verfolgt; Jakob wurde mit zehn Segnungen gesegnet, und Joseph wurde mit zehn Segnungen gesegnet. Jakob wurde aus dem Heiligen Land verbannt und Joseph wurde aus dem Heiligen Land verbannt; Jacob nahm eine Frau aus dem Ausland und Joseph eine Frau aus dem Ausland; Jakob hatte Kinder im Ausland, und Joseph hatte Kinder aus dem Ausland; Jakob wurde von Engeln begleitet, und Joseph wurde von Engeln begleitet; Jakob wurde durch einen Traum vergrößert, und Joseph wurde durch einen Traum vergrößert; Das Haus des Schwiegervaters Jakobs wurde auf seine Rechnung gesegnet, und das Haus des Schwiegervaters Josephs wurde auf seine Rechnung gesegnet. Jakob ging nach Ägypten und Joseph ging nach Ägypten; Jakob beendete die Hungersnot und Joseph beendete die Hungersnot; Jakob schwor seinen Kindern und Joseph seinen Brüdern. Jakob gab seinen Kindern einen Befehl, und Joseph gab seinen Brüdern einen Befehl; Jakob starb in Ägypten und Joseph starb in Ägypten; Jacob wurde einbalsamiert, und Joseph wurde einbalsamiert; Jakobs Knochen wurden von Israel nach Israel gebracht, und Josephs Knochen wurden von Ägypten nach Israel gebracht ...
Jakob führte die Stämme, und Joseph führte die Stämme; Jacob verlor seinen Vater für 22 Jahre und Joseph seinen Vater für 22 Jahre; Jacob wurde von einer Frau unter Vertrag genommen, und Joseph wurde von einer Frau gefangen genommen; Jacob unterstützte Joseph 17 Jahre lang und Joseph unterstützte Jacob 17 Jahre lang ...

Genesis 37: 2

Und Joseph brachte ihrem Vater böse Botschaften über sie.
negatives Gespräch:
Der Weise sagte: Zwei Gerechte wurden dafür bestraft, dass sie schlechte Berichte abgaben: Jakob und Joseph. Weil Joseph böse über seine Brüder sprach, landete er zwölf Jahre im Gefängnis. und weil Jakob diese Aufzeichnungen hörte, verließ ihn der göttliche Geist für 22 Jahre. Dies lehrt uns, dass, wenn man negativ über einen anderen spricht, einer einmal bestraft wird, während derjenige, der das negative Gespräch eines anderen hört, zweimal bestraft wird.

Genesis 37: 3-11

Israel liebte Joseph mehr als alle seine anderen Kinder ... und seine Brüder waren eifersüchtig auf ihn.
Eifersucht:
"Liebe ist stark wie der Tod" - das ist die Liebe, mit der Jakob Joseph liebte ... "Eifersucht ist hart wie das Grab" - das ist die Eifersucht der Brüder gegenüber Joseph. Was kann Liebe gegen Eifersucht erreichen?
Jacke mit vielen Farben:
Resh Lakish sagte im Namen von Rabbi Eleazar ben Azariah: Ein Mann kann wegen des farbenfrohen Mantels, den unser Vater Jakob für Joseph gemacht hat, nicht zwischen seinen Kindern unterscheiden: "Sie haben ihn gehasst ..."

Genesis 37: 3

Eine bunte Jacke.
passiv:
Ketonet passiv, auf Hebräisch. Das Wort passiv kann übersetzt werden als "voller Farbe" (Radak; Septuaginta), gestickt (Ibn Ezra), "gestreift" (Ibn Janach) oder illustriert "(Targum Jonathan). Es kann auch einen langen Umhang anzeigen, der bis zu den Handflächen (Rashbam) und den Füßen (Lekach Tov) reicht. Alternativ gibt das Wort das Material an, aus dem die Jacke hergestellt wurde, nämlich feine Wolle (Raschi) oder Seide (Ibn Janach). Dennoch, Ketonet passiv, kann auch als "ein vollständig gefütterter Umhang", "ein Mantel in vielen Farben", "ein Seidenmantel" übersetzt werden.

Genesis 37: 4

Sie hassten ihn und konnten nicht zur Begrüßung mit ihm sprechen.
lobenswert:
Von dem, was zu ihrem Nachteil gesagt wird, lernen wir das Lobenswerte an ihnen, dass sie nicht mehr mit ihrem Mund als mit ihrem Herzen sprachen.

Genesis 37: 5-7

Als Joseph einen Traum geträumt und seinen Brüdern erzählt hatte ... "Siehe, dann banden wir Garben mitten auf dem Feld, und siehe, meine Garbe stand auf und stand auch und siehe, deine Garben stellten sich auf und warfen ließ sich vor meiner Garbe nieder.
fragmentierte Welt:
Wir leben in einer inkohärenten und fragmentierten Welt. Ihre unzähligen Teile scheinen ihren eigenen Weg zu gehen, jede Kreatur sucht ihren eigenen Schutz und Fortschritt. Unser eigenes Leben enthält unzählige Ereignisse und Erfahrungen, die unterschiedliche Prioritäten umfassen und uns in verschiedene Richtungen ziehen. Dies ist jedoch nur das oberflächlichste Bild der Realität. Je tiefer wir die Natur und ihre Gesetze verstehen, desto mehr entdecken wir eine zugrunde liegende Einheit. Je mehr wir die Lektionen des Lebens einbeziehen, desto mehr spüren wir "eine leitende Hand" und ein kohärentes Schicksal. Je mehr wir unsere Talente und Ressourcen einsetzen, desto mehr fallen die unterschiedlichen Aspekte unserer individuellen Rolle zusammen. Dies ist die tiefere Bedeutung von Josephs Traum. Wir sind alle Schaufeln im Bereich des Lebens. Hier wächst jeder Stiel in seiner eigenen kleinen Furche; Unsere Herausforderung besteht darin, dieser Vielfalt eine Richtung zu geben, diese Stängel zu sammeln und sie als eine Garbe zu binden. Das allein reicht aber nicht aus. Wie Joseph in seinem Traum sah, standen die einzelnen Garben seiner Brüder im Kreis und verneigten sich vor ihm. Dies bedeutet, dass, während jeder Einzelne die verschiedenen Bestandteile seines Lebens als eine unverwechselbare "Garbe" ansieht, das Stück seines Lebens kein Ziel für sich ist, sondern das Mittel zu einem höheren Ziel. Mit den Worten unserer Weisen: "Die ganze Welt wurde nur für meinen Zweck geschaffen, und ich wurde nur geschaffen, um meinem Schöpfer zu dienen." Während also jeder seine eigene Welt - die Quellen und Möglichkeiten, die die göttliche Gegenwart ihm gegeben hat - als für ihn da sieht, muss diese "Garbe" wiederum der Erfüllung seiner von Gott bestimmten Mission im Leben gewidmet sein . Die Art und Weise, wie dies erreicht wird, besteht darin, die eigene Garbe der von "Josephs Garbe" zu unterwerfen. Die Tora ist Gottes Mitteilung seines Willens an den Menschen und bringt den Weg für den Menschen zurück, seinem Schöpfer zu dienen. Und jede Generation hat ihren Joseph, einen äußerst gerechten Menschen, dessen Leben die perfekte Verkörperung der Ethik und der Ideale der Tora ist. Dies ist der Tsaddic, dem sich die "Garben" der verschiedenen Stämme Israels unterwerfen. Wenden Sie sich an ihn, um zu erfahren, wie der Sinn ihres Lebens am besten verwirklicht werden kann.

Genesis 37:14

Und er sandte ihn vom Tal Hebron herab und kam nach Sichem.
Shechem:
Ein Ort für das Böse: In Sichem wurde Dina vergewaltigt; Joseph wurde an seine Brüder in Sichem verkauft; und in Sichem wurde das Königreich des Hauses David geteilt.

Genesis 37: 15-17

Da schlug ihn ein Mann, und siehe, er wanderte auf dem Felde; Und der Mann sprach zu ihm: Was suchst du? Dazu sagte er: Ich suche meine Brüder; Lass mich wissen, wo sie grasen! Und der Mann sprach: Sie sind von hier fortgegangen, denn ich hörte sie sagen: Lass uns nach Dothan gehen; Joseph ging seinen Brüdern nach und traf sie in Dothan.
Gabriel:
"Der Mann" war der Engel Gabriel.

Genesis 37:19

Und sie sagten eins zum anderen.
Simeon und Levi:
Wer waren sie? Simeon und Levi.

Genesis 37:21

Ruben hörte es jedoch und rettete es aus ihren Händen.
Ruben:
Hätte Ruben gewusst, dass die Tora über ihn schreiben würde, hätte er Joseph auf die Schultern genommen und ihn zu seinem Vater zurückgebracht.

Genesis 37:24

Und sie nahmen ihn und warfen ihn in den Brunnen. jetzt war der Brunnen leer, es war kein Wasser darin.
na ja:
Aus der Implikation dessen, was gesagt wird "Und der Brunnen war leer", weiß ich nicht, dass kein Wasser darin war? Was lernt man dann unter "Es war kein Wasser darin"? Es gab kein Wasser, aber Schlangen und Skorpione.
Wasser:
Der Gedanke und das Herz sind niemals leer. Wenn es kein lebendiges, nährstoffreiches "Wasser" gibt, dann sind "Schlangen und Skorpione" drin.

Genesis 37:29

Dann kehrte Ruben zum Brunnen zurück und siehe, Joseph war nicht im Brunnen.
Wo war Ruben?:
Wo war er gewesen? Rabbi Eleasar sagte: Er war in Sack und Asche (von seinen Sünden bereut, weil er das Bett seines Vaters verletzt hatte), und als er freigelassen wurde, ging er zum Brunnen ... Rabbi Judah sagte: Jeder besuchte eines Tages seinen Vater und er Tag war es Ruben an der Reihe.

Genesis 37:31

Dann nahmen sie Josephs Gewand, schlachteten eine Ziege und tauften das Gewand mit Blut.
zu zahlen:
Gott zahlt dem Menschen Größe für Größe ... selbst den Gerechten zahlt er Größe für Größe zurück. Jacob täuschte seinen Vater mit Ziegenfellen und seine Söhne täuschten ihn mit dem Blut einer Ziege ...
Auch Juda, der seinen Vater mit dem Blut einer Ziege betrog, wurde von Tamar mit einer jungen Ziege getäuscht.

Genesis 37:34

Und Jakob zerriss seine Kleider und legte einen Sack auf seine Lenden und trauerte lange um seinen Sohn.
Eid:
Warum hat Gott ihm nicht die Wahrheit offenbart? Denn als die Brüder Joseph verkauften, leisteten sie einen Eid, den niemand ihrem Vater von ihrer Tat erzählen würde, und sie banden Gott in ihren Eid ein.

Göttlicher Geist

Von hier aus erfahren wir, dass der göttliche Geist nicht auf denen ruht, die sich in Betäubung befinden, noch auf denen, die sich in Trauer befinden; Deshalb konnte Jakob Josephs Schicksal nicht finden.

Genesis 37:35

Aber er wollte sich nicht trösten lassen.
tot:
Man kann sich über die Toten trösten, aber nicht über die Lebenden ... In Bezug auf den Tod wird bestimmt, dass sie aus dem Herzen vergessen werden, aber ein solches Dekret wurde in Bezug auf die Lebenden nicht bestimmt.


Zusammenfassung - Fragen

Um selbst zu überprüfen, ob Sie den Text richtig verstanden haben, folgen einige Fragen. Die Antworten finden Sie im obigen Text.
  1. Was sagt Gott, wenn ein Gerechter in Frieden leben will?
  2. Beschreiben Sie die Ähnlichkeiten zwischen Jacob und Joseph.
  3. Warum wurden Joseph und Jacob bestraft?
  4. Wie wird es passiv übersetzt?
  5. Was ist die tiefere Bedeutung von Josephs Traum?
  6. Was zeigt, dass Sichem für das Böse bestimmt ist?
  7. Was war im Brunnen?
  8. Warum wollte sich Jakob nicht trösten lassen?

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